7. Kapitel.
Die Zeit bis zum Kriege.
hue daß sich etwas besonders Wichtiges ereignet hätte, kam Weihnachten 1892 heran. Ich war ein wenig gespannt, die Art kennen zu lernen, wie man den Tag hier begeht. Ist es doch schon sonderbar genug, ein Fest, mit dem in unserer Vorstellung Kälte und beschneite Landschaft untrennbar verknüpft sind, zum ersten Male in der Zeit der längsten Tage und im Hochsommer feiern zu müssen. Aber der Abend, an dem uns eine Einladung zur Bescherung der Truppe in den großen Saal des Speisehauses rief, versprach, soweit es anging, eine deutsche Festfeier zu werden. Um 8 Uhr versammelten sich die Leute in ihrer Paradeuniform; dann wurde angezündet, und auf die gedeckten und mit einfachen Soldatengeschenken besetzten Tafeln strahlten die Wachslichter den gewohnten Glanz. Der Baum selber, ein Kunstwerk aus einer dunkelgrün gestrichenen Stange, in die sorgfältig die, langen Zweige eines feingefiederten Busches eingesetzt waren, verbarg seine afrikanische Herkunft unter dem