5. Kapitel.
Reise nach Rehoboth.
ein Aufenthalt in Windhoek sollte zunächst nicht von langer Dauer sein. Herr Dust, der Vorsitzende der Kaiserlichen Bergbehörde, plante eine mehrwöchige Expedition und forderte mich auf, daran teilzunehmen. Ich sagte sehr gern zu, und da der Bruder und Adjutant des Kommissars, Premierleutnant von Fran?ois, mittlerweile eingetroffen war und die Führung der Truppe wieder übernommen hatte, so war auch von Bülow in der Lage, sich uns anschließen zu können. Als Tag der Abreise war der 25. September festgesetzt. Da wir nichts zu versäumen hatten, beschlossen wir, den Wagen vorausfahren zu lassen und erst am Nachmittag nachzureiten. Wir hatten nur einige kleine Balken und zwei Dutzend Platten Wellblech nach Heusis, im Flußgebiet des oberen Kniseb, zu befördern, um deren Mitnahme uns das Truppenkommando ersuchte.
Da ich im Hinblick auf die bevorstehende Regenzeit, in der man Pferde wegen der im Januar ausbrecheudcn