2. Kapitel.
Bis Oljnnbingue.
ndlich waren die Abschiedsbesuche gemacht. Der Treiber erhob seine riesige Peitsche; auf seinen lauten Anruf zog unser gut eingefahrenes Gespann von achtzehn Ochsen gleichmäßig an, und das mächtige Gefährt setzte sich in Bewegung. In dem tiefen Sande, der sich zwischen dem Meere und den Dünen ausbreitet, dauerte es eine Stunde, ehe wir die unheimlichen gelben Wände erreicht hatten, durch die unser Weg auf die öde Hochfläche der Namibwüste führte. Gleich beim Eintritt in das Dorf Sandfontein ereignete sich ein kleiner Unfall, der uns in dieser Niederlassung der Topnaarhotten- totten eine weitere Stunde festhielt. An dem uns begleitenden Wagen des Händlers Dannert aus Otjimbingue war das Trecktau gerissen. Während der Bastardtreiber des Wagens sich mit seinen Leuten an die Ausbesserung des Schadens machte, hatten wir Muße, uns das Dorf anzusehen. Es ist sehr ausgedehnt, denn an Platz mangelt es ja nirgends. Die Leutchen führen in ihren Pontoks,