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wenn nicht seine Gesichtsfarbe, gewölbte Brust, Energie der Bewegungen, wie ich sie während des Tags beobachtet hatte, eine ausdauernde Widerstandskraft verbürgt hätten. Endlich schlief ich doch selbst ein, freilich nur, um sehr früh geweckt zu werden und zwar durch ein Auf- und Abgehen meines Nachbars, das mit Geräuschen wechselte, aus denen ich auf ein ungeduldiges Suchen in Schubladen, auf Tischen, in allen Geräthen des Zimmers schließen mußte. Das Laufen, Stöbern wurde immer heftiger, ein Selbstgespräch, das diese wilden Bewegungen zuerst leis begleitete, wurde lauter und lauter und gieng dann in wüthende Aus- rusungen, endlich in einen Hagel von Flüchen über, die in der That nicht christlich, vielmehr türkisch, ja heidnisch zu nennen waren und von einem wüthenden Stampfen und Wettern begleitet wurden. Ich hielt es nicht mehr aus, der Mensch schien mir rein toll geworden, ich kleidete mich flüchtig an, klopfte nn seiner Thüre und trat, in meiner Aufregung die Form vernachlässigend, in's Zimmer, ohne auf das „Herein" zu warten. Mit zornsprühenden Augen, hochroth im Gesicht, fuhr der Bewohner auf mich zu, er schien mich an der Kehle packen zu wollen; Plötzlich aber faßte er sich, stand unbewegt vor mir, sah mich mit durchdringendem Blick an und sagte ruhig streng: „Mein Herr, Sie führt ein Bildungsbedürfnis; hier- hcrein." Das schlechte Gewissen, das ich über meine