IX. Capitel.
Von den Münzen, dem Gelde, dem Gewicht und Maaß der Stadt Bremen .1).
§. 1.
er hiesige Hochcdle und Hochwcise Ralh
hat schon frühzeitig Geld schlagen lassen. Zwar nicht vermöge des weit später vom Kaiser Zxarl V.
erhal-
<?) Mein ehemaliger hochverdienter Lehrer und nach, heriqcr treuer Kollege, der seel. Herr Prof. I» p. Casiel gab 1772. ftin vollständiges Bremisches Münzcabmet in 2 Oclavbänben heraus, davon der lste Band eine genaue Beschreibung der Erzbischöflich-und Herzoglich-Bremischen, der Bischöflich-Vcrdenschen und Stadt-Slavischen; der 2te aber der Sladl-Brcmischen Münzen und Medaillen, so viel er ncmlich theils in den hiesigen Münzkabinetten, theils in verschiedenen angeführten älteren und neueren Münz, büchern hat auftreiben können, enthält. So wie er dem ersten Theile eine diplomatische Abhandlung von der Münzfrevheit der Bremischen
Erz-