Teil eines Werkes 
Theil 3 (1833) Chronik der Hansestadt Bremen
Entstehung
Seite
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Siebenter Abschnitt.

gerwehr, übertragen wurde, welcher mit unermüdcter Treue und Selbstverleugnung diesem, bey den anhalten­den Durchzügen und längerem Aufenthalte fremder Trup­pen höchst schwierigen Posten zur Zufriedenheit derselben und zum Wohl der Stadt so genügend Vorstand, daß auch der König von Dänemark, dessen anrückendes Hülfcorps unter Anführung des Landgrafen Friedrich von Hessen auf die cingegangene Nachricht von dem Siege bey Waterloo in Bremen um diese Zeit Halt machte und bis zum 26. Sept. daselbst verweilte, ihn zum Dannebrogs-Ritter ernannte.

Nach dem am 2. Octob. 1815 zu Paris geschlos­senen Frieden mit Frankreich entließ der Oberst von Lützow am 22. Nov. die bey seinem Corps gewesenen Bremer auf das ehrenvollste, und überreichte im Na­men des Königs dem Major von Eclking und dem Lieutenant Kayscr das eiserne Kreuz. -Bon einer nicht geringen, ihnen entgegengeeilten Anzahl ihrer Mitbür­ger, von dem Hauptmann Thorbecke mit seiner früher schon heimgekehrten, ehrenvoll empfangenen und nun- mehro aufgelöseten Zagercompagnie und einer freywilli­gen Abtheilung der Bürgerwchr wurde ihnen der fest­lichste Empfang. Eine gleiche anerkennende Auszeich­nung war auch dem Feldbataillon Vorbehalten, welches am 16. Zan. 1816 mit der ganzen hansischen, von dem Major von Stein befehligten Brigade einrückte, wovon die Hamburger und lübeckcr Abtheilungen nach vollendeten Rasttagen am 20. Zan. die Stadt und de­ren Gebiet verließen.

Zn dem Flecken Vegesack, wo sich die Zahl der Einwohner wahrend der Vereinigung mit Bremen sehr