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Die Engelswiege : aus der geschriebenen Chronica des D. Bernardus Fabritius bremischen Bürgers / mitget. von Bernhardine Schulze-Smidt. Zeichn. von Margarethe von Reinken
Entstehung
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VIERTES STÜCK

du mein lieb Heiliken; dein Herr Vater hat allzu wahr geredet! Daß sich Gott erbarme, samt des Heilandes glorwürdig empor gehobener Mutter und den sieben Nothelfern: auf was für Art soll ich aus dir wohl eine Klostersche machen?"

Solchen Stoßseufzer und Sorgen­gedanken gab eines Tages, da des Sommers Zeit sich schon neigte mit den letzten Rosen und Nägelein und weißen Lilienstengeln im Blumen- hoff, die Hochwürdige Domina und Abbadissa des freien Stiftes Mariä Lilienthal, 0. Cist., von sich, Frau Hille Zierenbergin.

Stellte ein gar schön und königlich Weib vor; trug ihren Weihel hoch gesetzt auf dem Haupte, also daß leichtlich zu vermeinen war, es möge darunter ein verborgen Krönlein prangen, oder ein übermächtig

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