V o r ur o r t.
den letzlen Andren, seil 1893, ist die Litteratur über unsere erste d--i>ncke Kolonie, Lüdwestasrika, bedeutend angewachsen. Wenn ick
znznnigen, so waren es besondere Gründe, die mich hierzu veranlasttcn. Blick trieb es, nickt allein meine Ansichten über den wirtschaftlichen und politischen Wert des leider noch vielfach verkannten und gering ge
als Mitstreiter ein Bild jener an Opfern reichen Kämpfe zu geben, welche von deutschen Joldaten gegen feinde geführt wurden, wie sie in kolonialen Kriegen nur äußerst selten europäischen Truppen gegenübergestanden baden und gegenüberstellen werden.
Aus den tausend Einzelheiten dieser Kämpfe, in denen edle Helden tbaten nickt selten waren, wird der Leser erkenne», daß auch den gemeinen Blaun nickt nur die Lust nach Abenteuern, der alte deutsche Landsknechtssinn, hinaus in die Z-erne treibt, sonder» daß auch ihm, dem Dohne des Bolkes in Waffen, ideale Ziele vorschweben; daß die menschlichen und soldatischen Tugenden, die dem jungen Deutschen durch den Dienst im Heere anerzogen werden, auch weit draußen in der Welt gehegt und gepflegt werden. Auch dort gelten Treue zu Kaiser und üleick, Tapferkeit und Gottesfurcht, Dpfermnt und Baterlandslicbc für die höchsten Tugenden des Menschen, und es machte die Kämpfe härter, den Dieg ehrenvoller, daß wir auch bei unsere» Gegnern einzelne dieser Eigenschaften in hohem Maße entwickelt fanden.
Ich habe das Bück als Erinnerung und Gruß, als ein Zeichen treuen Gedenkens für die geschrieben, mit denen ich im fernen Lande gearbeitet, mit
es trotzdem
unternommen habe, den älteren Werken ein neues hin
schätzten-Landes für die Dssentlickkeit niederzulegen, sondern auch vor allem