Verkehr und Handel.
lung mancher Kulturen auf das engste mit ihrer befriedigenden Lösung zusammenhängt.
Eine wesentliche Unterstützung findet das ostafrikanische Plantagenwesen in einer Anzahl von Regierungsmaßnahmen. Als wichtigste von allen ist die Errichtung des biologischlandwirtschaftlichen Instituts Amani zu erwähnen, das von zahlreichen Pflanzern und sonstigen Interessenten benutzt wird, um hier Studien zu machen und von den Arbeiten dieser Stelle praktischen Nutzen zu ziehen. Auch an dieser Stelle verdient die Baumwollschule des Kolonialwirtschaftlichen Komitees zu Mpanganja genannt zu werden. Hierher gehört ferner die Arbeit der Tierärzte und ebenso die planmäßige Einleitung der bereits oben erwähnten Forstkulturen.
Verkehr und Handel.
I. Ter Landverkehr und seine Wege.
Deutsch-Ostafrika gehört zu denjenigen Erdgebieten, in denen das gesamte Verkehrswesen auf dem Festlande in seiner rückständigsten und dämm kostspieligsten Form gehandhabt wurde. Auch heut noch ist trotz der unverkennbaren Fortschritte, die namentlich das letzte Jahrfünft zu verzeichnen hat, ein großer Teil des Schutzgebiets auf das denkbar schlechteste aller Verkehrsmittel, auf den menschlichen Träger, angewiesen. Dieser ist bei den Ansprüchen, die er an Unterhalt und Löhnung stellt, im Vergleich zu der außerordentlich geringfügigen Leistung, ein so teurer Lastenbeförderer, daß nur besonders hochwertige Gegenstände durch ihn auf größere Entfernungen hin transportiert werden können. Gleichzeitig ist der Mensch mehr als das Transporttier abhängig von geographischen Einflüssen, da bei seiner Verwendung nicht allein die Natur des Landes, sondern auch Fragen volkswirtschaftlicher Natur