5iulturqewächse. — Die Tierwelt.
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ringem Umfange Reis in der Küstenregion, die Negerhirse (psnnisswm), ebenfalls im Innern, und endlich der Mais, dieser hauptsächlich im Küstenlande und im Seengebiet, vervollständigen die Liste der wichtigsten Nährfrüchte, zu denen sich außerdem eine Menge von Fruchtpflanzen, unter ihnen Orangen, Zitronen, Ananas, Mangobäume gesellen. Auch des Zuckerrohrs mag hier Erwähnung geschehen, das, in den feuchten Landschaften gebant, indessen vorwiegend roh gegessen wird, während die industrielle Verwertung sich in sehr bescheidenen Grenzen hält.
Bon den Ole liefernden Gewächsen der einheimischen Kultur sind vor allem zwei zu nennen, die Erdnuß l>raenis ti^poAasa) und der Sesam. Die Kultur der erstem ist mit Ausnahme wieder des Nordostens über alle größern Landschaften verbreitet; am intensivsten wird sie im südlichen Küstengebiet sowie in einzelnen Teilen des innern Hochlandes bis über Muansa hinaus betrieben. Der Sesam wird namentlich im südlichen Küstenlande und im Süden des Viktoriasees gebaut. Auch er bildet einen, allerdings starken Schwankungen unterliegenden, Gegenstand der Ausfuhr.
Die Tierwelt des Landes.
Mehr als die beiden anderen afrikanisch-tropischen Schutzgebiete des Reiches, wenn auch weniger als das außertropische, ist Ostafrika Veränderungen in dem ursprünglichen Bestände semer wilden Tierwelt unterworfen gewesen. Das Eindringen der mit dem Feuergewehr ausgerüsteten fremden Jäger ist hier früher erfolgt als im Innern der Kamerunkolonie, und die tatsächliche Besitzergreifung des Innern hat auch eine größere Anzahl von Europäern schneller in die dem Meere ferner gelegenen Gebiete geführt als dort. Auch heut noch ist indessen ein Teil des Landes als wildreiches Gebiet anzusehen, und es wäre zu hoffen, daß man auch hier in noch