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Zwanzig Jahre Missions-Diakonissenarbeit im Ewelande / von Hedwig Rohns
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Anwartschaft auf eine christlich geführte Ehe, auf eine christ­liche Familie, undvon der christlichen Familie geht die Bekehrung eines Volkes aus."

Schlußwort.

Die Crnte ist groß, aber der Arbeiter sind wenige.

Nicht Geld, nicht Häuser, nicht Schlösser und Landgüter, die man der inneren Mission zu Diensten stellen wollte, können helfen, wenn nicht die Personen da sind, welche die Arbeit mit andauerndem Geschick und Eifer zu der ihrigen machen," sagt I. H. Wichern. Dieses Wort gilt ganz ebenso für die äußere Mission. Auch für sie sind Personen, welche die Arbeit aufnehmen wollen, von der größten Bedeutung für ihren gedeihlichen Fortgang. Sie gebraucht auf allen ihren Gebieten mehr Arbeiter. Bei Professor I). Gustav Warneck gehörte das Gebet um Arbeiter für die Mission zu den Bitten, die er täglich vor Gottes Thron brachte. Das wird bei allen der Fall sein, die mit der Arbeit auf dem Missionsfelde bekannt sind. Sie wissen, in welchem erschreckenden Maße das Wort Jesu:Die Ernte ist groß, aber der Arbeiter sind wenige," für unsere Zeit zutrifft. Bei dem fünfnndsiebzigjührigen Jubiläum unserer Norddeutschen Mission, das von: 10. bis 13. Juni 1911 in Bremen stattfand, wurde der Mangel an Missionsarbeitern durch folgende Zahlen zur Anschauung gebracht:Tausend Millionen Heiden soll das Evan­gelium gebracht werden, und dazu sind nur zwanzigtausend Missionare am Werk. Das macht auf jeden Missionar durch­schnittlich fünfzigtausend Heiden."

Ach, daß ich imstande wäre, meine Leser und Leserinnen einen Einblick in die Not und den Druck tun zu lassen, unter welchen auch wir Schwestern in den letzten Jahren unsere Arbeit wegen Mangel an der nötigen Hilfe haben tun müssen! Ich will versuchen, den großen Mangel an Arbeitern und Arbeiterinnen auf dem Missionsfelde durch ein Gleichnis zu veranschaulichen.

Ein Hirte wanderte einst fern über Land. Und wie er so Wanderte, verlor sich plötzlich Weg und Steg, und er befand sich zu seinem Erstaunen in einer wilden Felsengegend. Starr und kahl erhoben sich die Felswände um ihn her, wohin er blickte, sah er nur wild zerklüftetes Gestein, spärlich mit einigen

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