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Zwanzig Jahre Missions-Diakonissenarbeit im Ewelande / von Hedwig Rohns
Entstehung
Seite
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erzählt, daß besonders die Mutter uns mit Freuden aufnimmt. Der Weg zu den Herzen der Mütter geht durch die Kinder. Unsere Liebe zu ihrem Kinde hat uns das Herz der Mutter aufgeschlossen und gewonnen. Sie begreift nicht das wunderbare Etwas, das uns eine Macht über ihr Kind gibt. Wie geht es zu, daß der kleine Eigensinn uns gehorsam ist? Woher diese Anhänglichkeit an die Schule? Das sind Rätsel für die Mutter, die sie gern beantwortet hätte. Sie geht mit ihren! Kindlein in die Christenkirche, die bis jetzt für sie keine Anziehung hatte. Sie fängt an zu oerstehen, und Christi Wort verstehen heißt in den meisten Füllen es lieben.

e) Einweihung der Klcinkindcrschnlfiliale in Hagbann.

Wir dürfen es daher mit Freuden begrüßen, daß von Keta aus schon vier Kleinkinderschulfilialen auf Außen- statt onen errichtet sind, in Dzelnkowe, Anyakv, Woe und Hagbann am Vodzawege bei Keta.

Von der Einweihung der letzteren im Mai llllO erzählt uns Missionar Salkowski. Er schreibt:An einem Sonntag nach der Predigt verkündete ich der Gemeinde, daß wir nachmittags die Heiden in dein Stadtteil, wo die Schnlhütte der neuen Klein­kinderschule ist, besuchen und ihnen Gottes Wort verkündigen wollten. Dabei könnten wir sie gleich aus die neue Schule in ihrer Nähe aufmerksam machen und ihre kleinen Kinder dazu einladen. Um drei Uhr versammelten wir uns in der Kirche. Wir sangen das bekannte Missionslied: ,Brüder, streuet guten Samen? Darauf beteten wir, daß der Herr unsere Predigt unter den Heiden segnen wolle, und machten uns aus den Weg. Unser Gesang lockte die Nachzügler schnell herbei. Je weiter wir marschierten, desto großer wurde unsere Schar.

In etwa zwanzig Minuten hatten wir unser Ziel erreicht. Das Fischerdorf heißt Hagbann. Aus dein Gerichtschatz stellten wir uns auf. Die Seminaristen und einige ältere Schüler besetzten gleich einen Erdhügel und ließen von dort aus einige Weisen auf ihren Trompeten erschallen. Wir besuchten die beiden Häuptlinge des Dorfes, um sie zu begrüßen und einzuladen. Bald stellten sich denn auch Männer und Frauen mit ihren Kindern ein. Nach nochmaliger Begrüßung sing ich an, ihnen von dem großen Kinderfreund, unseren! Heiland Jesus Christus zu erzählen, wie er durch uns nun auch ihre Kinder alle einlade, um sie zu segnen. Um ihnen und ihren Kindern es leichter zu machen, hätten wir in ihrer Nähe eine kleine