So machte er es mit Abraham. Er bereitete ihm Schinerz, als er seinen Sohn Jsaak von ihm forderte. Aber er tröstete ihn wieder, indem er ihm Jsaak zurückgab. Er wird dich auch wieder trösten."
Der Glaube unserer Heidenchristen angesichts des Todes tritt in ein um so helleres Licht, wenn wir uns zu den leiblichen Schmerzen und Qualen und der körperlichen Schwäche noch die Anfechtungen hinzudenken, die ihnen von ihren heidnischen V erwandte n bereitet werden. An der Wende des Jahres 1908 starb in Keta eine Christenfrau namens Joseph ine. Sie war während ihrer sehr schmerzhaften Krankheit immer auch von Heiden umgeben, unter denen sonderlich ihre Mutter sie beständig quälte, Zaubermittel anzuwenden, da ja augenscheinlich die Arznei der Schwestern nichts helfe. Sie blieb aber fest, verweigerte alles und erklärte immer wieder: „Gott wird mir helfen." „Und wenn du stirbst?" „Dann komme ich zu Gott." In den letzten Tagen ihres Lebens nahm ihr Leiden immer mehr zu. Sie bekam Genickstarre und war dadurch der Sprache beraubt. Jetzt vermehrten sich die Bemühungen der Heiden um sie, aber sie wies sie immer wieder mit flehenden Blicken zurück. Als sie der Sprache noch mächtig, hatte sie ihren Mann und zwei Christenfrauen gebeten, nicht von ihrem Lager zu weichen, bis alles vorüber sei, und alle Versuche der Heiden, ihre Mittel bei ihr anzuwenden, zu vereiteln. „Ich will lieber sterben, als untreu sein," sagte sie. Endlich, nach vierzehntägigem qualvollen Leiden kam die Erlösung. Kurz vor ihrem Tode konnte Josephine wieder sprechen und sagte mit lauter Stimme: „Herr- Jesus, du bist immer bei nur gewesen und hast mich getröstet in meinen Leiden. Ich habe dich immer geliebt, und nun komme ich zu dir." Nach diesen Worten ging sie heim.
Christus, den Ewefrauen gepredigt, wirkt auch in ihnen göttliche Kraft, wie diese wenigen Beispiele, die ich leicht vermehren könnte, uns gezeigt. Und diese Kraft äußert sich in ihrem Leben und in ihrem Sterben.
4. Wie die Gehilfinnen uns halfen.
Es ist oben erwähnt, daß die Ausbildung der Lehr- gehilfinnen für die Schule eine der schwersten Arbeiten der Schwestern war. Aber ihre Erfolge haben den glänzendsten Beweis nicht nur für die Bildung ssähigkeit des Ewe- volkes, sondern auch für seine Fähigkeit, das Christentum anzunehmen, erbracht. Mehrere unserer Gehilfinnen