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Zwanzig Jahre Missions-Diakonissenarbeit im Ewelande / von Hedwig Rohns
Entstehung
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ihren Müttern gehen, weil ich fürchtete, daß sie bei uns nicht die rechte Pflege hätten. Da trat Salome in mein Zimmer. Aweno," sagte sie,ich habe gehört, daß deine Mädchen auch krank sind. Es ist nicht gut, daß du sie nach Hause gehen läßt, die Leute würden darüber reden. Wenn es dir recht ist, will ich deine Kinder pflegen." Wie zart war das von ihr ausgedacht! O, wie ich ihr dankte! Sie bereitete den Mädchen ein warmes Bad, was für sie im Fieber immer das erste ist und kam alle Tage wieder und sorgte für sie, bis sie wieder alles allein tun konnten.

e) Helene Ayiku in Lome.

Am 20. Juli 1908 starb in Lome eine der ersten dort ge­tauften Christinnen, Helene Ayiku. Im Heidentum geboren und aufgewachsen, hatte sie fast ihr ganzes Leben den Götzen gedient und mit großer Treue die vorgeschriebenen Opfer gebracht. In einer schweren Krankheit erhielt sie vom Fetischpriester einen Götzen, der sie von allein Nebel erretten könne. Der Priester gab ihr einen Holzschemel und eine neue Kalabasse. Vor diesen sollte sie täglich Opfer bringen. Als letzteres hatte der Priester ihr ein weißes Huhn vorgeschrie­ben, das sie für den Gott, welcher ihr Genesung brin­gen sollte, töten mußte. Sie vertraute diesem Götzen völlig und verehrte ihn mit Fleiß. Aber sie er­fuhr in ihren: Leben, daß der Priester sie belogen und daß trotz ihrer Ge­bete und Opfer, trotz der genauesten Beobachtung aller priesterlichen Vor­schriften ihr Götze nicht alles Böse von ihr fern­hielt. Ihr einziges Söhn- chen war ihr früh wie­der genommen. Zu den Helene A?iku.