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Zwanzig Jahre Missions-Diakonissenarbeit im Ewelande / von Hedwig Rohns
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recht treu sein in der Fürbitte für diese jungen Christen, daß sie feststehen können in allen ihren vielen Versuchungen."

Mawusi hat sich später auch znr Taufe gemeldet, und nach ihrer Taufe hat Simevn nicht geruht, bis auch ihre Ehe christ­lich eingesegnet wurde.

Konfirmationsfeste.

Neben den Tanftagen sind die Konfirmationsfeste be­sondere Feiertage in der Gemeinde. Von einer solchen wird in einem Briefe aus dem Jahre 1893 berichtet:Das war eine Feier, sv lieblich und schön, wie ich es mir kaum vorgestellt hätte. Zehn Knaben und zwei Mädchen, die Mädchen in weißen Kleidern, standen im großen Kreise um ihren Lehrer, Missionar Dünble. Alle Fragen wurden recht gut beantwortet. Wir hoffen, daß das Wort recht tief in die Herzen eingegangen sei und eine Frucht trage für die Ewigkeit. Besonders fiel mir ein kleiner Schüler aus, der stand die ganze Zeit mit gefalteten Händen da. Zur Feier des Tages sangen die Schüler nach­mittags viele schöne Lieder in ihrem Hofe, und wir freuten uns ihrer Sangeslust. Auch die Mädchen haben viel zusammen ge­sungen. Für alle, Große und Kleine, ist dieser Tag ein un­vergeßlicher Freudentag."

I). Das 10. Jahresfest der Mädchcnaustalt in Ho.

Frau Knüsli erzählt uns von einem Feste, das in Ho gefeiert wurde, als die Mädchenanstalt dort zehn Jahre be­stand. Sie schreibt:

Am 24. November 1902 wurde mir ein kleines Fest veranstaltet, das sehr lieblich verlief und allen Beteiligten herz­liche Freude machte. An diesem Tage waren 10 Jahre ver­gangen, seitdem ich nach Ho gekommen, um meine Arbeit unter den Mädchen anzufangen. Ich hatte kaum daran gedacht, und war etwas verwundert, als ich nach dem Nachmittags­unterricht auf meinem Arbeitstische eine Einladung fand, einer kleinen Feier aus dem Rasenplatz vor unserem Hause bei­zuwohnen. Da waren im Schatten der Palmen Bänke und Stühle gesetzt für die eingeladenen Missionsgeschwister und eine Anzahl unserer Christen. Unsere Kinder sangen mehrstimmig einige Lieder. An Stelle des eingeborenen Pastors Maltet, der durch eine Gemeindesache am Erscheinen verhindert war, verlas sein Schwiegersohn, der Lehrer Teofil Asieni, eine Glückwunsch­adresse. Tann trat Auguste Lemgo vor, ein großes, wohlge-