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ging sie zil einem Vogel, dessen Rus einen wehmütigen, dumpfen Ton hat, als käme er aus einem Topfe. Die Spinne sprach zu dem Vogel: ,Krieche in den Gang bis unter den Topf, und wenn ich von oben ein Zeichen gebe, dann laß deinen Ruf hören/ Zur festgesetzten Stunde versammelten sich der König und sein Gefolge und alle anderen Leute. Die Spinne trat an den Rand des Topfes und gab ihr Zeichen und richtig, es kamen Töne aus dem Topfe. (Hier ahmten die Jünglinge den Ruf des Vogels nach.) Sie mußte es zwei-, dreimal probieren, und jedesmal kamen Töne aus dem Topfe. Nun versuchten es auch die anderen wieder, aber sie kannten nicht das verabredete Zeichen. Der Vogel war still, und sie brachten keinen Ton heraus. So heiratete die Spinne die Königstochter. List ist oft mehr wert als Stärke."
Als die Erzählungen der Fabeln beendet waren, beschenkten uns die Leute mit Palmwein und Mais und begleiteten uns dann fast ganz bis auf den Hügel zurück.
9. Festzeiten.
Es ist mir jedesmal eine Zeit besonderer Freude und innerer Bewegung gewesen, wenn wir draußen unter den Heiden mit den aus diesen gewonnenen Christen eins unserer großen christlichen Feste feiern durften. Die Herrlichkeit der Heilstaten Gottes, welche jene uns offenbaren und verkündigen, ist mir kaum je so groß erschienen, als wenn ich es in Afrika tatsächlich erfahren durfte, wie diese im Begriff ist, sich über die ganze Welt zu erstrecken.
Weihnachten.
a) Das erste Weihnachtsfest in Afrika.
Zur Zeit des ersten Weihnachtsfestes, das ich in Keta erlebte, war ich erst vor vier Wochen etwa aus der Heimat angekommen. Um so erwartungsvoller sah ich den nahen Weihnachtstagen entgegen und malte mir aus, wie es wohl sein würde, wenn braune Kinder sich im Glänze der Weihnachtslichter freuten. Doch sollte ich dieses erste Weihnachtsfest in Afrika anders feiern als ich gedacht, denn ein oder zwei Tage vor dem heiligen Abend kam ein Fieber und warf mich aufs Krankenlager. Das war wehmütig, aber es führte gleich recht in die Art des afrikanischen Lebens ein. Einen Christbaum mit Lichtern sah ich nicht in den Festtagen, aber der Weihnachtsglanz des Kindleins in der Krippe erhellte auch die