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Häusern der verschiedenen Handelsfirmen.
Landeinwärts stehen die Hütten der Eingeborenen, unter denen auch schvn hier und da ein Haus nach europäischem Muster auftaucht. Ueberall findet man deutsche Ordnung und deutsche Sauberkeit, überall reges Leben, fleißige Arbeit, lebhaften Handel und Verkehr.
2 Die Diakorrissenarbeit in Lome.
Der Handel und die vermehrte Bautätigkeit in Lome zogen Leute aus dem ganzen Lande dorthin. Bald hatte sich eine kleine Gemeinde unserer Kirche dort gesammelt, der man sich annehmen mußte. Im Jahre 1895 wurde Lome durch den eingeborenen Lehrer Andreas Akn besetzt. Seit 1897 arbeitete ständig ein europäischer Missionar dort, dem nach und nach noch andere zur Seite traten. Für die schnell anwachsende Gemeinde wurde bald der Bau einer eigenen Kirche nötig, da die Kapelle, welche sich in dem unteren Raume des ältesten Missionshauses befand, zu klein wurde. Kinder in Europa, welche durch Pastor V.Zanlecks Sonntagsblatt „Für unsere Kinder" dazu angeregt waren, schenkten der Gemeinde in Lome die schone Christnskirche, welche zehn Jahre später, im Jahre 1907 eingeweiht wurde.
Seitdem ein Missionar in Lome stationiert war, kamen wir Schwestern von Keta öfters hinüber, um in der frischen Luft von Lome, das mit Recht seinen Namen „das Nizza der Küste" trügt, die Ferien zu verleben. Zweierlei regte bei solchen Besuchen unser Interesse immer aufs äußerste an. Das erste war die rasche Entwicklung der Stadt Lome, die wie ein Pilz aus der Erde wuchs. Das zweite war die Frage: „Wann wird der Plan der Missionsleitnng, auch in Lome eine Station für unsere Schwesternarbeit zu errichten, verwirklicht werden?" Bei einer solchen Gelegenheit im August des Jahres 1902 wurde diese letztere Frage mit besonderer Lebhaftigkeit immer wieder besprochen. Die Missionare sagten mir, daß ein neben dem Missionshaus liegendes Land, das sich gut zur Einrichtung einer Mädchenschule mit Schwesternwohnnng eigne, für dreitausend Mark zu haben sei. Auf ihre Anregung besichtigten wir das
MW
Gouverneursbaus in Lome.