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Eweer zeigt sich z. B. in folgenden Ausdrücken: Gewissen ist ärätsiipya, d. h. dos Herz sogt Wort, redet; Gloube ist ärüUoss, d. h. dos Herz nimmt und hört; toufen ist äs tsi ta,
d. h. Gottes Wasser ons den Kopf legen; bitten ^ äs üuüu, d. h. den Hnt abnehmen; tveißes oder grnues Hnor hoben ist ^vo rvo, d. h. mit Mehl bestreut usiv. Ohne Froge ist die Sprache eins der wichtigsten Mittel, um dem Volke nahezukommen. Emsig, wie die Bienen von Blume zu Blume fliegen, um den süßen Honig zu suchen, sammelten wir Wort für Wort von dem für uns so kostbaren Schotz der Sprnche, und groß wor die Belohnung, wenn einmol eine Fron in der Stadt onsrief: „Sie ist eine Afrikonerin, sie redet unsere Spruche!"
2. Erziehung und Unterricht.
Nochdem die neuen Schwestern eingekommen woren, konnte die Erziehung der Mädchen energischer in die Hand genommen und vor ollen Dingen die so nötige Hnus- und Tagesordnung geschossen werden. Auch wor noch dem Einzug in dos eigene Haus den Schwestern ons dem Gebiete der Müdchenerziehung Raum zu größerer Entwickelung gegeben. Es wurden jetzt zehn Mädchen im Hause erzogen. Diese wurden in Hos und Garten, in Haus und Küche, bei Handarbeit und Wüsche beschäftigt und beständig von einer Schwester beaufsichtigt. Die schulpflichtigen unter den Kindern besuchten die Knabenschule. Die Schwestern beherrschten die Entspräche noch nicht genügend, um Schulunterricht geben zu können, und Gehilfinnen ons dem Volke mußten sie sich erst erziehen.
Im Handarbeitsunterricht gab es vermehrte Arbeit dadurch, daß Ende November die Handarbeilsausstellung in Aecro, der Hauptstadt der Goldküste, mit den von Schülerinnen gearbeiteten Gegenständen beschickt werden sollte. Es waren nur neunzehn Mädchen, die damals unterrichtet wurden, und ihre Leistungen waren solche von Anfängerinnen. Durch besonderen Fleiß und durch Geschicklichkeit taten sich Mercy Basta und Henriette Sedode hervor. Ihren Leistungen war es zu danken, daß die Beschickung der Ausstellung von Erfolg gekrönt war. Ein Schnlzimmer hatten wir damals noch nicht, der Unterricht fand aus der großen Veranda statt, die bei den Tropenhäuseru der dortigen Gegend eine Treppe hoch das ganze Haus umgibt. Nach allen Regeln der Schule wurde er nicht abgehalten, wie wir aus einem Berichte der damaligen Zeit ersehen. „Etwas afrikanisch geht es freilich bei dem Handarbeitsunterricht zu,"