Wasser diesen: zuführte::. Das Ufer war :::it Vlutholzbäumen, Zaserrinde und Buchsbaum bestanden. In einiger Entfernung von: Flusse standen die Bäume dürftig und zerstreut; noch weiter hin dehnten sich kleine Ebenen aus, welche jedoch nur sparsam mit Gras bekleidet waren. Auf den kleinen Ebenen standen der Apfelgummi mit wenigen einzelnen Moreton-Bay-Eschen. An den: Flusse fanden wir die weiße Zeder, Olsroäenäron, eine stranchige Asklepiadacee mit großen dreieckigen Samengefäßen und auf den Hügeln Blutholz und die Enkalppte mit Zaserrinde."
Auch fast die ganze Halbinsel Pork ist Tiefland mit guten Weidegründen, außer in: Osten, wo ein kleiner Bergzug der Küste entlang zieht.
4. Jas australische Iatlungsgebirge.
Die große Tiefebene des Murray-Darling-Gebietes und ihre nördliche Fortsetzung wird in: Osten von einem mächtigen Faltnngsgebirge, der Australischen Kordillere, begrenzt. Die einzelnen Abschnitte dieses Berglandes haben verschiedene Namen; der höchste, im Grenzgebiet von Nensüdwales und Victoria gelegene Teil heißt „Australische Alpen". Gegen die westliche Tiefebene hin sanfter, gegen das Küstenland in: Osten dagegen steiler abgedacht, zieht sich das Gebirge den: ganzen Ostrand des australischen Kontinents entlang und ist durch Jnselreihen, die die Torres-Straße in: Norden und die Baß-Straße in: Süden durchziehen, mit den Bergen von Neuguinea und noch inniger mit jenen Tasmaniens verbunden. Es zerfällt in drei Züge, die nahe aneinander treten. Der nördliche verläuft von Kap Pork bis 22,50 südl. Breite, etwa bis Port Bowen nördlich des Fitzrop-Flusses, der mittlere nach Sueß von da bis zum Hunter, nach v. Lendenfeld bis zu der Einsattelung zwischen dein Shoalhaven-Flusse und den Paß-Ebenen nahe 350 südl. Breite, wo das archäische Gestein durch Trias unterbrochen wird, der südliche dehnt sich von dieser Linie bis zur Südspitze Tasmaniens aus (s. die Karte „Fluß- uud Gebirgs- Spsteme von Australien" bei S. 48 ). Nach Silben nehmen diese Züge an Höhe zu.
Diese drei Gebirgszüge sind in ihrer Zusammensetzung voneinander verschieden: in den: nördlichen überwiegt der Granit, während die südlicheren meist aus paläozoischen Schichten gebildet sind, unter denen jedoch erhebliche Mengen von archäischen Gesteinen auftreten. Dennoch stimmen sie in allen wesentlichen Punkten überein. „Sie sind", wie Sueß (,Das Antlitz der Erde-) ihre Eigenschaften zusammenfaßt, „alle mehr oder minder meridional oder so gereiht, daß sie bei geringer Abweichung von der meridionalen Richtung, wie diese namentlich in Queensland eintritt, in ihrer Gesamtheit einen leicht nach Osten konvexen Bogen bilden. Sie sind älter als die Karbonformation, insbesondere in Queensland älter als der Kulm." In dieser Hinsicht stimmen sie mit den vorher beschriebenen isolierten Gebirgen, die sich aus der australischen Tiefebene zwischen dem Eyre-See und den: Murray-Darling erheben, überein. Alle älteren Teile des großen australischen Faltungsgebirges sind außerordentlich steil gefaltet, von: Karbon an liegen dagegen alle jüngeren Sedimentbildungen diskordant horizontal oder wenig geneigt auf den: gefalteten Grundgebirge. Dabei fehlen Meeresbildnngen aus der langen Zeit von dem Karbon bis zur Kreide, werden aber durch Landbildungen mit verschiedenen gut ausgebildeten fossilen Floren ersetzt. Unter den Eruptivgesteinen ist eine Anzahl von älteren für das Land sehr wichtig geworden, da der Goldreichtum Australiens an sie gebunden ist; wir kennen aber auch eine ganze Reihe jüngerer Eruptivgesteine, meist basischer Laven, die in Gestalt von Strömen und Decken auf dein Gebirge von Queensland bis Tasmanien lagern und wahrscheinlich in: mittleren Tertiär oder später entstanden sind, da an manchen Stellen Queenslands der Wüstensand stein sie überdeckt. Auch kommen ganz junge vulkanische Eruptionsstellen mit noch erhaltenen Aschen- kegeln vor, deren Laven ihrerseits wieder über den Wüstensandstein geflossen sind, wie nördlich