I. Kaiser Wilhelmsland.
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Einwirkung des Meeres und die bedeutenden Bodenerhebungen vorteilhaft beeinflußt wird. Der wärmste Monat ist der Februar mit einer mittleren Temperatur von etwa 27 o, der kälteste der Juni mit 25Mit steigender Höhenlage erleiden indessen diese Temperaturen einen schnellen Abfall. Der Negenfall ist reichlich, besonders in dem Küstenstrich zwischen Kap König Wilhelm bis Kap Croisilles. Eine eigentliche Trockenzeit fehlt; es regnet in allen Monaten. Die Zahl der Regentage und die Menge des Negenfalles wechseln indessen in den verschiedenen Gegenden. Gewitter sind weder zahlreich noch stark. Orkane scheinen nicht vorzukommen. Auch Stürme sind selten und wenig heftig. Vorn Mai bis zum November weht der Südostpassat, während die andere Hälfte des Jahres Nordwestwinde ausweist. Beide bringen Regen und bedingen daher das erwähnte Fehlen einer Trockenzeit.
Das gleichmäßig fenchtwarme Klima ist der Gesundheit des Europäers irr vieler Beziehung nachteilig. Fieber und Dysenterie sind besonders irr der Zeit des Nordwestmonsuns häufig und treten mit großer Heftigkeit auf. Auch Influenza kommt mitunter vor. An allen diesen Übeln haben auch die Eingeborenen in gleicher Weise zu leiden. Dazu kommen die Nachteile, die durch das Aufwühlen des Urwaldbodens bei der Anlage von Niederlassungen und Pflanzungen für die Gesundheit entstehen, und die sich naturgemäß gerade in der ersten Zeit der Erschließung besonders stark bemerkbar machen mußten.
Pflanzen- und Tierwelt.
Die Vegetationsdecke ist infolge der reichlichen Bewässerung, des fruchtbaren Bodens und der gleichmäßigen Wärme üppig und kraftvoll. Sie zeigt eine große Zahl einheimischer Arten. Die Küste wird teilweise voll einem Mangrovegürtel eingefaßt. In den Niederungen, besonders an den Flüssen, finden sich stellenweise weite Grasfluren von Alang-Alang (imperatu urunäinuesa), die der Entwicklung anderer Pflanzenarten hinderlich und daher wirtschafltich von geringem Wert sind. Der weitaus größte Teil des Schutzgebietes aber, und zwar Gebirge wie Tiefland, sind von tropischem Urwald bedeckt, der aus den verschiedensten Laubholzarteil zusammengesetzt ist. Unter ihnen die Arekapalme, die Kokospalme, die Sagopalme, der Brotfruchtbaum, Baniaucn, Pandaugs und allerlei wertvolle Bau-, Nutz- und Farbhölzer, daneben Bambusgewächse, wildes Zuckerrohr, Gummilianen und Baumfarne bemerkenswert.
Im Gegensatz dazu ist das Tierleben schwach entwickelt. Raubtiere und Affen fehlen gänzlich. Auch sonst sind die Säugetiere nur durch wenige kleinere Arten, wie Beuteltiere, Känguruhs, Beutelbären, Ameisen- igel, fliegende Hunde, vertreten. Schweine und Hunde sind eingeführt und zum Teil verwildert. Die Vogelfauna läßt viele Gattungen, wie