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Bd. 1 (1905)
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Prof Dr. A. Calmette.

1902 Kanthack, The nature of Cobra-poison. Journ. of Physiol. XIII.

1901 Lamm, Jod. med. Gaz. Decemb.

1903 Lannoy, Dissertation Nr. 1138. Reihe A, 454. Paris.

1893 Lewin, Deutsch, med. Wochenschr.

1892 MacGarvie Smith, The venom of Australian black snake. Proc. of the Roy. Soc. New South Wales.

1892 Martin, C. J., The venom of the Australien black snake. Proc. of the Roy. Soc. New South Wales.

1895 Derselbe, The venom of the Australian black snake. Proc. of the Roy. Soc. New South Wales. Juillet

1897/98 Derselbe, Intercol. med. Journ. of Austral. Aug.

1898 Martin u. Cherry, Brit. med. Journ. lo./X.

1898 Dieselben. Proc. of the Roy. Soc. Vol. 68. S. 420.

1896 Mahmieh. Annales de l'Institut Pasteur. S. 469.

1904 Noc, Annales de lInst. Pasteur.

1896 Phisalix. Compt. rend. de la Soc. de Biologie. 29. II.

1899 Derselbe, 28./X. u. 4. XI.

1894 Phisalix et Bertram), Compt. rend. de la Soc. de Biologie. Paris. S. 111.

1895 Dieselben, S. 639.

1899 Dieselben, r S. 17.

1895 Dieselben, Bullet, du Musee d'hist. natur. I S. 294. II S. 100.

1894 Dieselben, Compt. rend. de lAc. de Scienc. S. 385.

1894 Dieselben, Arch. de physologie. Juillet.

1887 Sewall, Journ. of Physiology. VIII S. 203.

1883 Wall, Indian snake poisons.

1898 Wehhmann, Annales de l'Institut Pasteur

186068 Weir Mitchell und Reichert, Researches of the venom of the rattle snake. Smithson Instit.

1860/68 Dieselben, Contribution of the knowledge of the rattle snake. Smithson Instit. 1886 Wolfenden, Norris, Journal of Physiolgv. VII S. 327.

Sonstige giftige Tiere.

Außer den Schlangen besitzt noch eine sehr große Zahl anderer Tiere Gift­drüsen und (Irgane zur Übertragung des Giftes, welche teils zur Verteidigung gegen natürliche Feinde, teils zur Erlegung der zur Ernährung nötigen lebenden Beute dienen. Diese Gifte sind in ihrer Mehrzahl noch wenig bekannt. Manche derselben haben schon früh die Aufmerksamkeit der Physiologen auf sich gelenkt wie die gewisser Batrachier, z. B. der Kröte, und Fische z. ß. des Seedrachens. Einige dieser Gifte stehen in naher Verwandtschaft zum Schlangengift und sind Eiweiß­körper, welche durch Wärme chemisch verändert und durch Alkohol gefällt werden, andere zeigen ganz besondere Eigenschaften und nähern sich den Alkaloiden.

Die niedrigste Tiergruppe, bei welcher diese Sekrete beginnen sich zu differen­zieren, sind die Coelenteroten oder Hohltiere.

I. Coelenterata, Hohl- oder Pflanzentiere.

Die Coelenteraten sind radial-symmetrische vier- oder seehsstrahlige Tiere, welche nur einen einzigen Körperhohlraum besitzen.

Ciiarlks Richet hat festgestellt, daß die Tentakeln der Seerosen, Actiniaria (Anemone sultata) eine toxische Substanz enthalten, welche die seltsame Eigentüm-