Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1905)
Entstehung
Seite
122
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1 22

Prof. Dr. A. Looss.

Ancylostomum duodenale (I)ubini) 1843 ,

Fig. 22.

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i'ulv.

Ancylostomum duodenale, links Männchen vom Pücken, rechts Weibchen von der Seite; Vergr. ca. 20. an Anus, co.ceph Nervensystem, d.ej Ductus ejaculatorius, gl.ceph Kopfdrüsen, nu.gl.ceph deren Kerne, gl.cerv Halsdrüsen. nu.glcerv deren Kerne, pap.cerv Halspapillen, p.ex Ex- kretionsporus, spie Spicula, te Hoden, v.s Samenblase, vulv Vulva. Orig.

von amerikanischen Autoren Agehglostoma duodenale ge­schrieben, ist der prioritätsbe­rechtigte, wissenschaftliche Name des,, Ankvlostoma; ältere, nicht mehr korrekte Namen sind Strongylus duodenalis (Schneider), Dochmius duo- dennlis (Leuckart), Dochmius anchglostomum (Molin), Un- cinaria duodenalis (Railliet, Stiles).

Das Ankylostoma (Fig. 22) ist ein im Männchen ca. 10, im Weibchen 1213 mm langer, ziemlich plumper und träger Wurm von im Leben blaß fleischroter, im Tode grauer oder weißer Farbe. Das Kopfende (Fig. 25 a) ist nur mäßig ver­jüngt, leicht nach der Rücken­seite emporgebogen, und ent­hält eine relativ große, unge­fähr halb eiförmige Mundkapsel mit horniger Wand, deren vordere Öffnung (die Mund­öffnung) schräg nach dem Rücken gerichtet ist (Md Fig. 25 a). Auf der Ventralseite ver­längert sich die Kapselwand am Mundraude jederseits der Mittellinie in zwei große, haken­förmig in die Mundhöhle zurück­gebogene Zähne, deren innerer an der der Mittelebene zuge­kehrten Seite nahe seiner Basis noch ein kleines akzessorisches Zähnehen trägt (Fig. 23). Dicht an der Basis des äußeren Hakenzahnes mündet auf jeder Körperseite eine enorm ent­wickelte, die halbe Länge des Tieres durchziehende, einzellige ..Kopfdrüse (gl.ceph. Fig. 22, KDr Fig. 23), deren Sekret beim Ausfließen unbedingt in die von den Zähnen geschlagenen Wun­den gelangen muß. ln der Mittellinie der dorsalen Mund­kapselwand mündet dicht am