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1847 : 4787 ; 1849 : 4617 ; 1851 : 6931 ;
1818 : 3799 ; 1850 : 4148 ;
zusammen 24 280 Personen nach dem Festland, wie Coghlan berichtet (Lit. 18, II, s. 488).
Allmählich traten wieder bessere Zustände ein, der Handel hob sich, die Zahl der Herden und ihre Erzeugnisse mehrten sich zusehends, auch die Naturkatastrophen ließen nach. Allgemein kehrte das Vertrauen wieder, die Landverkäufe stiegen, sodaß der Landfonds 1850 wieder 150 000 £ erreichte. Was dem Lande fehlte, war die Einwanderung bemittelter Kolonisten und ihrer Familien. Und um solche zu gewinnen, tat man nichts.
Wir stehen nunmehr am Vorabend der großartigen Goldentdeckungen, die die Entwicklung der Kolonie in ganz neue Bahnen lenkten, Bevor wir zu dieser Periode übergehen, wollen wir noch einen Überblick über die Größe, Bewegung und Verteilung der Bevölkerung geben. Die Zahlen sind freilich sehr lückenhaft, dürften aber doch interessant genug sein, um hier erwähnt zu werden.
2. Übersicht über die Bevölkerung bis 1850.
Eigentliche Zählungen fanden in Neusüdwales erst seit 1821 statt, der erste offizielle Zensus datiert vom Nov. 1828. Alle früheren Angaben über die Bevölkerung beruhen auf den sehr mangelhaft zusammengestellten ,musters“ die bis 1825 mindestens einmal im Jahre vorgenommen wurden. Die Ergebnisse schickte man der Regierung in London, damit diese entsprechende Mengen von Nahrungsmitteln und dergl. anweisen konnte.
Knibbs gibt zwar a. a. 0. fortlaufende Angaben über die Bevölkerungszahl von 1788—1825 und dann von 5 zu 5 Jahren. Doch glaube ich, daß es schwerlich möglich ist, wirklich genaue Resultate über jene Zeit festzustellen. Darin bestärkt mich eine Tabelle im Geogr. J. 111. über die Jahre 1821—51, die gegenüber den Knibbs’schen Zahlen verhältnismäßig große Abweichungen aufweist. Daher sollen uns im folgenden nur die ofliziellen Zensusergebnisse beschäftigen. Nach Coghlan (Lit. 17, 11) gab es: