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Der Baumwollbau in den deutschen Schutzgebieten : seine Entwicklung seit dem Jahre 1910 / hrsg. vom Reichskolonialamt
Entstehung
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igio 3000 M.

1911 6000

1912 3000

1913 3000

Von dem Gesamtbeträge der in den Jahren 1910 bis 1912 in Höhe von insgesamt 12000 M. ausgeworfenen Beträge erhielten:

der Bezirk Atakpame. 35 00 M.

Misahöhe.2000

,, Sokode.1800

Lome-Land.1800

Anecho.1800

die Landschaft Nuatjä. 800

als Reserve verblieben. 3 00 >>

12000 M.

Für das Jahr 1913 liegt noch kein Verteilungsplan vor.

c) Preisgarantien.

Die vom Kolonial-Wirtschaftlichen Komitee ausgesetzten Garantie­preise betrugen für die Jahre 19101913 30 Pf. für y 2 kg entkernter Baumwolle loco derjenigen Eisenbahnstation, an der eine Entkör- nungsanstalt im Betrieb ist. Rechnet man diesen Betrag auf un- entkörnte Baumwolle um, so ergibt sich ein Mindestpreis von 10 Pf.

für V2 k S-

Wie in Ostafrika so ist auch in Togo die Inanspruchnahme der Garan­tiepreise noch nicht notwendig gewesen. Ob der Preis von 10 Pf. pro Y 2 kg unentkörnter Baumwolle eine ev. Abnahme des Baumwollbaues hindern würde, ist auch fraglich. So zeigt z. B. die Landschaft Kpedji, daß die Eingeborenen bei einem Preis von 10 Pf. nicht besonders ge­neigt sind, Baumwolle in größerem Umfange anzubauen.

III

7. Ausfuhr von Baumwolle und Baumwollsaat.

Wie aus der folgenden Tabelle ersichtlich ist, hat seit 1909 die jähr­lich aus Togo ausgeführte Menge rund 2000 Ballen, mit einer Schwan­kung von + 200 Ballen, betragen; sie ist also seit dem genannten Jahr fast unverändert geblieben. Die Gründe für die Minderausfuhr im Jahre 1910 sind oben eingehend erörtert worden.