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Der Baumwollbau in den deutschen Schutzgebieten : seine Entwicklung seit dem Jahre 1910 / hrsg. vom Reichskolonialamt
Entstehung
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20
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Tabelle 3.

Jahr

cd

§

Ztr.

N

$ Assili

-M ' cd

8 Cd

* 4J

4 ^

0 3*

0

r d w ö d 0 d a

Ztr.

N ägypt. Saat im r* ganzen

Uganda-

Up

Ztr.

Nyassa-

and

Ztr.

N Uplandsaat j

r* im ganzen j

N Gesamtmenge der

7* verteilten Saat ;

^0 %ischer Anteil der| Uplandbaumwolle j

1907/08

_

_

_

1485

_

_

_

_

_

1908/09

1635

1909/10

1050

19x0/11

2400

220

2620

940

940

356o

26

1911/12

2390

2160

455°

745

45

790

534°

14,5

1912/13

1495

4245

574°

1510

205

7455

23

1913/14 1 )

605

605

2200 2 )

72I5 2 )

9415

10020

94

Während also von 1907/8 bis 1909/10 der Bedarf an Upland- Saat = o war, stieg er seit 1910/n bis 1913/14 von 14,5% auf 94% des Gesamtbedarfs.

Weiterhin lassen die Zahlen erkennen, daß der Bedarf an Nyassa- Upland absolut und relativ, der an Uganda-Upland nur absolut ge stiegen ist. An die Eingeborenen wird keine Mitafifisaat wie früher ver­teilt, sondern nur noch Assilibaumwollsaat.

Nyassa-Upland kommt in den Bezirken Lindi, Rufidji, Kilwa und Daressalam zur Aussaat, Uganda-Upland in Muansa. Die Assilisaat wird im Bezirk Bagamojo verwendet werden.

Bezüglich anderer, in den Bereich der Versuche einbezogene Sorten, sei auf die Berichte der Baumwollversuchsstationen verwiesen. Ab­schließende Resultate liegen über ihren Anbauwert noch nicht vor.

2. Krankheiten und Schädlinge.

a) Kräuselkrankheit. Bei weitem die gefürchtetste Krankheit der Baumwolle in Deutsch-Ostafrika ist die sog.Kräuselkrankheit.

Der Name ist unglücklich gewählt, da Verkräuselungen von Blättern durch sehr verschiedene Ursachen hervorgerufen werden können. Die­jenige Krankheit, die 1909 so verheerend auftrat, wurde von Dr. Kränzlin

') Bisher vorliegende Bestellung.

2 ) Wurden im Schutzgebiet gewonnen.