'O tua'oi 111 a le palapalä.
5 Tapai fa'atali e le aiga!
'() alu malaga, pe po lima 2 Pe po fä? Pe usu mai ieluä? Talofa, 'ua le iloä,
TTa i le Nu'u o Maioä 3 , io Ma le atimu'u o ügotä 4 .
Ta'ino'ino i ma'i o pä 5 ,
'A ma'i 'na na ona ta'atia,
E leai se na te tu'itu'ia 6 ,
E leai se na te lomilomia 15 E leai sana snavai 7 e faia.
'A e peitai le fanan,
'A ta'oto, fai le nintao,
Ma le snaesi 8 ma le vaisalo 9 ,
I le ma lana ta'isi nfivao;
20 'A e 'a oti 'na pisa talan 1(1 Le lanaitn a le fanan.
Matna e talofa e,
Sena 11 e 'a e sola e.
E 'a tagata ola e faigatä,
25 'A oti, 'na liolio fa'amasoä 12 ,
Ae ta'isi fa'afa'iotä,
'Ave i fafo i le fanma'a 13 fa'a'anpä Pei 'o le 'npn mai a Mann'ä: Lefnlefn 14 le i'ugä
30 0 tagata ola 15 ma ali'i soifnfi:
'Fa vale na'nfi! ö!
„Der Nachbar des Bodens“ h Ach, die Familie wartet !
Ging er auf die Reise fünf Nächte
Oder vier Nächte? Kommt er wohl übermorgen?
Ach, sie weiss es nicht,
Er weilt in dem Reiche des Nichts Und an den Orten des Gewürmes.
Ich hasse die unfruchtbaren Weiher,
Wenn sie krank daniederliegen,
Keiner findet sich, der sie klopft,
Keiner findet sich, der sie knetet,
Niemand macht gutes Essen für sie.
Wenn aber eine Kinder hat,
Und sie legt sich, kocht man ihr Kokosnuss,
Und Papaya und Stärkekrankensnppe,
Und in Blättern gekochten wühlen Yams.
Wenn sie stirbt, dann ist schrecklicher Lärmen,
Und die Kinder fangen fürchterlich an zn heulen.
Die Eltern sind geliebt,
Und alt sterben sie.
Wenn erfolgreiche Leute ein schweres Lehen gehabt haben Und sie sterben, sind sie umgeben wie eine Stärkepilanze, Wie ein Bündel reifer Bananen,
Man trägt sie hinaus und häuft Steine zusammen, wie Es ist ein Manu'a-Spruch: |einen Wall.
Übel ist der Ausgang
Der arbeitenden Leute und der glücklich lebenden Häupt- Es taugt nichts ! ö! [linge :
35. Der Preis von dem Fetuna-Häuptling Atuofa ( O le vi'i o le ali'i
o le Fetuna 1 " 'o Atuofa).
Sulu le matagi; pe sulu 17 , pe toga, Aus Siidwext kommt der Wind, Siidwest oder Süd,
To'elau 18 pe matalepola, Siidost oder Nordost,
1 (1. h. im Boilen zu liegen.
2 po limä 5 Nächte, denn man zählt nicht nach Tagen in Samoa, ie limä sagt man fiir „in 5 Tagen“, nicht i lima aso, wie oben ieluä Vers 7.
3 maioa Negatives ausdrückend, Pratt.
4 flgotfi die wirbellosen Tiere, gewöhnlich der See.
5 pä unfruchtbar von der Frau.
c tu'itu'i und lomi klopfen und kneten, die beiden Haupthandgriffe beim im Samoa viel geübten Massieren.
7 snavai eigentlich flüssige, gut gekochte Speisen, Suppen. Man nennt so auch die Gabe der Familie des Mannes an die Wöchnerin; dann umfasste es: 3 Hühner, 1 Korb Taro, Kokosnüsse, suaesi, niutao, tipitipi iTaro in kleinen Stücken gekocht) u. s. w.
8 suaesi eine süsse Speise aus esi-Früchten, Papaya. Die Frucht ist neu eingeführt.
9 vaisalo ist das eigentliche Gericht der Wöchnerinnen. Siehe II. Band.
10 talau wenn mehrere zusammen lärmen oder sprechen, Pratt.
11 sena Koseausdruck für alte Leute.
12 die masoä, die Tacca pinnatifida, hat die Eigenschaft, im Kreise herumzuwachsen.
13 fauma'a eigentlich Steine binden, wie man die Bootsplanken zusammenband. Man heisst heute noch einen Kistenmacher faupusa.
14 lefu schlecht, in Manu'a statt leaga.
15 ola leben, um sein Leben arbeiten, steht in dieser Verbindung gegenüber soifua leben, wohl leben.
10 Futuna besteht aus zwei Inseln, Futuna und Alofi. Fetuna ist ein altbesuchter Platz von Samoa aus, bei den Samoanern auch taulaga tasi genannt, weil sie dort nur einen Tag bleiben durften. Siehe Gesang 11 Vers 182. — Es soll ein Tonga-Gesang sein, von dem ich nicht weiss, ob er alt oder neu ist, ob er in Tonga oder in Samoa zuerst erstand.
17 sulu auch hei Pratt Südwestwind, toga, itu i toga Süden, nach den Tonga-Inseln.
18 to'elau der Südostpassat; matalepola.