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'() le tasi masani a fa'apea e osi le Ein Gebrauch war es auch, dass, wenn die Leute
taulaga 1 , ona tu'i 'uma lea 'o ulu 'o tagata Nahrungstribut brachten, dann schlugen sie alle ihre
e fa'atoto; ona ö lea i le fefata'i le tupu Köpfe, dass sie bluteten; dann gingen sie, den König,
'o le pusi. die Muräne, auf der Bahre heruinzutragen.
Turner erzählt diese Geschichte kurz so (p. 225): Fuailagi, der „Gründer des Himmels“, grub Land ab auf dem Grundstück des Häuptlings Niuleamoa auf Taü. Dieser stiess das Land weg, und so entstand eine neue schwimmende Insel, sprang darauf mit Fuailagi, einem Mädchen Namens Olo und zwei Häuptlingen, Puletainu'u und Masuitiifaga, Sie gingen nach Toga, nach Savai'i, Upolu und Tutuila mit ihrer Insel, fanden aber nirgends einen geeigneten Platz, ja man drohte, ihre Insel zu einem Düngerhaufen zu machen. Darauf kamen sie nach Manu'a zurück und legten sich zwischen 'Ofu und Taü hinein, und so entstand die Insel Olosega, die dadurch ihren Namen erhielt, dass der Häuptling Sega von 'Ofu das Mädchen Olo heiratete. Turner sagt weiter, dass der wilde Kriegsgott Fuailagi in dem Seeaal weiterlebte, der einen Altar hatte, der aul der Insel herumgetragen wurde. Es war verboten, den Seeaal dort zu essen, bei schwerer Strafe.
Dieses Herumtragen des Dämon auf einer Bahre ist merkwürdig. Auch bei Tagaloa, dem höchsten Gotte, geschah dies (siehe 11 Zeile 6), und von Sterblichen wurden nur die geheiligten Könige, wie z. B. der Tuimanu'a und die hohen Titelhäuptlinge, die sich göttlicher Abkunft rühmten, auf Bahren herumgetragen. In einer hübschen Arbeit, „Yorhellenische Götterkultur“, schreibt W oltgang Reichel (Holder, Wien), dass in der mykenäischen Zeit die Griechen noch keine offiziellen Kultbilder hatten, dafür wandernde Götterthrone, Bahren, auf denen sie die unsichtbaren Götter herumtrugen, die aber den Sterblichen verwehrt waren. Auch die Bundeslade der Juden ist als eine solche Bahre gedacht. Es ist bekannt, dass den Samoanern Kultbilder von Göttern fehlten, und sogar die Holzidole sehr beschränkt und primitiv waren.
24. Die Geschichte vom Fo'isia 2 (O le tala ia Fo'isia).
'O lenei igoa na mafua i le taua o Olosega ma 'Ofu. '0 le ali'i o 'Ofu 'o Tui- 'ofu, 'a 'o le ali'i o Olosega 'o Tuiolosega. Ona fa'alogo lea 'o le ali’i 'o Tui'ofu, 'o le a si'i mai le taua e Tuiolosega ma lona nu'u Olosega. '0 Tui'ofu 'o le ali’i malosi tele lava ia. Ona fai atu lea 'o Tui'ofu i lona nu'u: Ia fa'asaga e tau le taua, 'a e se savali i le faletolu ma fai i ai, 'a alolofa, ö mai se'i fesoasoani i le taua. Ona alu lea 'o le savali, 'na tali mai le faletolu: 'Ua lelei. Ona ö mai lea i le taua, ona tau lea 'o le taua. Ona tu’u malie lea 'o le taua e le'i faia'iga 5 se 'au.
Ona fai lea 'o fetala'iga a 'Ofu ma le faletolu; ona fai mai 'o le lauga a le faletolu, 'ua fa'apea mai: 'Afai e toe sau Olosega i lo lua taua, 'aua ne'i toe alu atu se savali; 'ou te le toe fo'isia 6 mai lo lua taua. Ona alu lea 'o le faletolu, 'a e nonofo 'Ofu.
Dieser Name stammt aus dem Kriege von Olosega und 'Ofu. Der Häuptling von 'Ofu war der Tui'ofu, der von Olosega der Tuiolosega. Der Häuptling Tui'ofu hörte eines Tages, dass der Tuiolosega und seine Insel Krieg gegen ihn führen wolle. Der Tui'ofu 3 4 war ein sehr starker Häuptling. Er sprach zu seinem Orte: Es deutet darauf hin, dass wir Krieg bekommen, darum soll ein Bote zum faletolu 1 gehen und sagen, wenn sie uns lieben, so sollen sie kommen und uns im Kriege helfen. Der Bote ging und das faletolu antwortete, es ist gut. Darauf kamen sie und es tobte der Krieg. Es wurde tapfer gefochten und kein Teil unterlag.
Darauf fand eine Unterredung zwischen 'Ofu und dem faletolu statt, und das faletolu hielt folgende Rede: Wenn Olosega wiederkehrt, um Krieg anzufangen, sendet keinen Boten mehr; wir kehren nicht mehr in euren Krieg zurück. Darauf ging das faletolu und 'Ofu blieb allein. Als nun die Kunde davon nach Olosega kam,
1 ositaulaga Priester, P r a 11.
2 An der Süd wcstecke von ‘Ofu ist eine kleine, steile Insel, mit in das Strandriff zum Teil eingcschlossen. Sie heisst Le Nu'u. Auf dieser steht ein hoher Felsblock, der Gestalt eines Menschen vom Meere aus nicht unähnlich.
3 Per Tui'ofu heiratete ein Mädchen aus der Tuimanu'a-Familie, wodurch er die Unterstützung vom faletolu erwirkte. Siehe b. A. Anh. ‘2. p. 381.
4 faletolu, die grosse Dorfschaft Taü. (flp.)
5 faiaina verlieren, niedergeworfen werden; Pratt.
6 fo'isia: toe fo'i zurückkehren.