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aläla mai le faletolu tulouga le atuali'i o le faletolu
tulouga alo tupu
tiilouga lau aläla Silia tulouga alo a usoalri
tulouga tama a to'ot.o'o tulouga le aualuma o le faletolu
tulouga le Samalaulu nia le aufaoa tulouga Gaguola ma le aufaoa tulouga alo a usoali'i
tulouga tama a to'oto'o
Ehrerbietung dir dem faletolu gegriisst die Kawakauer des faletolu
gegriisst Künigssolin
gegriisst deine Mächtigkeit. Silia gegriisst Söhne der Bruderhäuptlinge
gegriisst Söhne der Sprecher gegriisst die Mädchenschar des faletolu
gegriisst die Samalaulu und ihr Gefolge gegriisst Gaguola und ihr Gefolge
gegriisst Töchter der Bruderhäuptlinge
gegriisst Töchter der Sprecher
wie oben.
atuali'i hier für die heilige 'aumaga (siehe b. A. Anh. 3).
der Sohn des Tuimanu’a, der Kronprinz, der manaia im Gegensatz zur taupou.
Silia (Abst. siehe b. A. Anh. 21. Er ist der Leiter der Kawakauer hei der Königskawa, wie Seiuli bei der des Malietoa.
Samalaulu ist der stete Name der auserwählten taupou des Königs, des Tui- manu'a, der inlands im Fale'ula residiert, während der seewärts wohnende Familienzweig der Taofi für seine taupou den Namen Gaguola in Anspruch nimmt 1 . Siehe die Nanuola im Stammbaum A.
2. Faleasao 2 .
Kleine Dorfschaft ohne Dorfteile, von manchen als zu Taft gehörend betrachtet, und von diesem durch einen niederen Bergrücken, an dessen Flanke der Weg in ungefähr 40 m Höhe führt, in 20 Minuten (von 'o Lumä aus) erreichbar. Vom Weg aus hat man einen schönen Blick auf Olosega und 'Ofu. Vom Wege meerwärts fällt das Land sehr schroff ab und bildet eine romantische Steilküste,
Utumanu'a genannt; am Kusse der Steilküste ist ein tiefes Loch im Meeresboden, wo ein starker Wirbel die Boote erfasst; hier liegt der Eingang zur Unterwelt (fafa), ähnlich dem von Falealupo. Doch werden wohl hier die Seelen sich nur hineinstürzen, um nach Passierung der andern Inseln nach dem Pulotu in Savai'i zu kommen, ähnlich wie zu Fatuosolia auf Upolu p. 157 (Bastian No. 1 p. 52). Hier auch ein grosser Felsblock dem Wasser ent- ragend, genannt Fe'e, und oben am Wege ein Stein, genannt „der Netzsenkstein der Sa'umani“, dem früher geopfert
wurde. (Über die Freundschaft von Fe'e und Sasa'umani, der grossen Fischerin, siehe Pratt-Fraser No. 1 p. 70; siehe auch 111. c. 11.) Faleasao in enger Bucht auf Sandstrand reizend gelegen, gegen Norden durch 100—150 m hohe steile Felswand abgeschlossen, gegen Süden durch einen lang ausgezogenen niederen Felsenvorsprung, genannt Mulinu'u, geschützt, hat ein ziemlich breites Saumritf, das die enge Bucht nahezu ausfüllt, Zu Faleasao gehört eine kleine Niederlassung (Landsitz) To'a, auf dem felsigen Nordkap Matatafa gelegen, in ungefähr einer halben Stunde von hier aus erreich-
No. 38. Das Stidkap der Faleasao-Bucbt, Mulinnu genannt, im Hintergrund rechts
Olosega.
1 Die Samalaulu trägt allein den grossen Kopfschmuck, die tuiga, in Manna; ulalei, den Halsschmuck aus Pottwalzähnen, gieht es dort nicht,
2 Name bei Taü (Insel) und bei Sao (b. B. Anh. 1. p. 388).
A. Krämer, Die Samoa-Inseln.
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