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afio mai lau afioga P u 1 et i u at o a
ma lau soatä o lau afioga a Tupua
atio mai lau afioga a Pua'auli
ma le suafa o Sogimaletavai tulouga Satitoafaigä tulouga a Lesä ma Lesä
afio mai lau afioga a Taua'a
ma ou alo e to'afä afifio mai Salevalasi afio mai lau afioga Tupuola
tulouga a le aiga Satagö ma le matua 'o Tago
in Ehrfurcht willkommen deine Hoheit Puletiuatoa
und das hohe Haus deiner Hoheit Tupua
in Ehrfurcht willkommen deine Hoheit Pua'auli und der Name des Sogimaletavai gegriisst Satitoafaigä gegrüsst Lesä ma Lesä
in Ehrfurcht begriisst deine Hoheit Taua'a
und deine vier Söhne in Ehrfurcht willkommen Salevalasi in Ehrfurcht willkommen deine Hoheit Tupuola gegrüsst die Familie Satago und der Älteste Tago
der Tuiaana Tupua (siehe A. b. 2. gen 27. P- 172).
siehe Satitoa.
siehe Satitoa. Tochter heiratet den folgenden.
Salevalasi siehe b. 2. gen 23—24.
Tuilimu, Faliuila und die beiden folgenden.
Salevalasi siehe b. 2.
Sohn des Taua'a.
Salevalasi siehe b. 2.
Sohn des Taua'a.
19. Lotofaga
mit den Dorfteilen Vavau, Etemuli, Lotofaga und Matatufu. Vavau, das schon bei Lepä erwähnt ist, liegt hübsch auf einer sandigen Ebene. Östlich vom Orte ist eine Schlucht, durch die ein Bach herabbraust und nahe der Mündung einen kleinen, aber hübschen Wasserfall bildet. In Vavau legt sich der Küste wieder ein kleines Strandriff vor. Aber alsbald beginnt von neuem die Steilküste. Man steigt auf eine wohl 20 m hohe Hochebene und erreicht nach einer halben Stunde, nachdem man einige Kamine passiert hat und wieder abgestiegen ist, Etemuli. Diese Kamine heissen hier Tosua und Tolesua in der Sage. Es sind enge Schlackengänge, durch die man bis aufs Meer hinabsehen kann. Man findet sie auch anderswo, z. B. auf Nu'ulopa bei Manono. Etemuli selbst liegt etwas auf der Höhe. Der Weg führt aller am Strande hin, wo hier mehrere Schleifsteine (vergl. v. Biilow No. 14) zu sehen sind, fuaga genannt; es sind Felsblöcke mit schüsselförmigen Aushöhlungen, die durch das Schleifen der Steinbeile verursacht sind. Unmittelbar auf Etemuli folgt Lotofaga auf langgedehnter Sandstrandebene, und westlich davon liegt Matatufu, wo die Königin Salamasina begraben liegt und wo der Ritfeinlass Aväli'i ist (Friedländer No. 2).
Von Lotofoga führt der Weg nach Falefä übers Gebirge; der nördliche Teil des Weges ist schon daselbst behandelt. Wie dort heute noch Falevao, so war hier dereinstens das Inlanddorf Vaigafa nahe dem Wege liegend. Denselben Namen hat der Fluss, den man eine Stunde oberhalb Lotofaga trifft, an der Stelle, wo er einen grossartigen Wasserfall, 'o Ai'a oder Fuipisia genannt, bildet. Man geht am linken Flussufer weiter aufwärts, bis man nach weiteren l'h Stunden in 200 m Höhe den Fluss von neuem trifft und überschreitet. Er ist an dieser Stelle noch 10 m breit und stark fliessend, und von ihm heisst es deshalb auch in der Überlieferung, dass er zurZeit der grossen Dürre als der einzige noch Wasser hatte. Nicht sehr weit von dieser Furt war die Stätte des alten Dorfes, das von Fata und Puga gegründet wurde. Das Wort gafa bedeutet „tönen“ ähnlich leomalie, da nämlich hier ein klingender Stein war, der durch Wassertropfen ertönte, Hier war es, wo Tupuivao dem Menschenfrass huldigte, hier lebten viele Tuiatua, wie z. B. der Polailevao, dessen Geschichte mit der lupe von Vaigafa verbunden ist (siehe c, 6), hier stand ein Sandelholzbaum, der den Verbrechern als Zuflucht, sulufaiga, diente, wie das Haus des Tofaeono zu Vaiala bei Apia u. s. w. Ein Krater mit einem kleinen See soll in der Nähe des alten Dorfplatzes sein.
Wenn man den Vaigafä-Fluss überschritten hat, sieht man nach 6 Minuten links am Wege einen Felsblock liegen, welcher der zahlreichen Risse halber, welche Cratpiele-artig seine Oberfläche bedecken, der Fatumasa'esa'e heisst. Die Sage lautet so: Eine Frau Palapu wohnte hier und sah eines Tages die Dämonen des Wahles tanzen. Von wilder Tanzwut erfasst, mengte sie sich unter dieselben. Aber als die Dämonen sie angriffen, floh sie und verbarg sich im Innern des Steins, an dem die Geister vergeblich herumschnitten, wodurch er so zerschnitten aussieht, Später soll sie nach