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6. Die Abstammung des Sanalala von Safata.
I)a dieser Sanalala durch seine Heirat mit Gatoaitele einer der wichtigsten Almen sowohl der Malietoa- als auch der Tuiaana-Linie wurde, lohnt es sich wohl, seine Abkunft hier näher zu betrachten. Auch v. Bülow hat dieses Thema zweimal behandelt, und ich habe schon das Sagenhafte, davon p. 105 in der Anmerkung 5 notiert. Danach kamen Futi und Sao mit ihrem Mädchen Sina von Fiti, um diese dem Tagatapopoto in Samoa zu vermählen. Ihre weiteren Erlebnisse in Safotu siehe bei der flp. von Safotu in Savai'i (p. 60.) Da sich Tagatapopoto nicht stark genug fühlte, empfahl er seinen Bruder Lauifia und dieser zeugte mit Sina den Maus au tele (Gafa o Mausautele v. Bülow No. 19 p. 67). Aus der Ehe des Mausautele mit Sina Lalotava, der Tochter des So'oalo von Samauga, entspross dann der unten erwähnte Taumatamü. In einer früheren Geschichte erwähnt v. Bülow No. 13 p. 144 den Fortgang: Taumatamü und Muaolepuso reisten nach Fiti; sie vergassen aber ihr Kind, das in ein Segel eingeschlagen, und kehrten deshalb wieder nach Samoa zurück; davon erhielt es den Namen Samoa na galo. Als der Knabe herangewachsen war, kehrte er nach Samoa zurück, wurde aber unterwegs auf eine einsame Insel verschlagen, wo in einer Höhle eine grosse Eidechse sass (sana aläla ihr Sitzen). Davon erhielt er seinen Namen Sanalala. Zusammenfassend stellt sich der Stammbaum folgendermassen dar:
13. Usu Futi
14. E usuia Sina
15. Usu Mausautele
16. Usu Taumatamü
17. Usu Samoanagalo
18.
tasi 'o Sina
e Lauifia
tasi 'o Mausautele
ia Sinalalotava
'o le af. o So'oalo i Sama uga tasi 'o Taumatamü
ia M ü o 1 e p u s o
'o le fafine Sili tasi 'o Samoanagalo
ia Fi ti maupol oga
'o le af. o le Tuitoga tasi 'o Sanalala
von Fiti.
7) n
in Safotu. in Safotu.
v. Bülow: Soalo.
bis hierher nach v. Bülow, der auch die folgenden zwei Generationen, aber ohne Kommentar, notiert hat. v. Bülow: Muaolepuso.
die’ Mutter ist eine Tochter des Le Manu'a in Safata (siehe p. 80 Anm. 1 1 .
auch Le Manu'a genannt nach seinem Grossvater Le Manu'a in Lotofagä. Heirat siehe 1. gen 18.
7. Die Geschichte von der Gatoaitele (O le tala a Gatoaitele).
E 'au mal le i'a 'o le gato 'o nonofo Malietoa 1 2 ma lona afafine. Ona fa'apea lea 'o le 'upu a Malietoa: Le igoa o si'ou afafine 'o le Gatoaitele. Ona fa'apea atu lea 'o Malietoa ia Fata ma Maulolo:
'0 lolua ali'i lea e tausi! 'A e le'i ta'ua lava i na ona pö 'o se papä lena igoa; 'a e fa'ato'a ta'ua 'o le papä, 'ina 'ua 'ave ia Nafanua i le taua na tutu'i ai le alafale i Tanumafili 3 . E fa'ato'a ta'u ai fo'i Fata ma Maulolo 'o i laua 'o le Laumua, auä 'o le Laumua sa fa'asino i le fanauga a Savea.
Sie brachten den Fisch gato \ als Malietoa mit seiner Tochter zusammensass. Folgende waren die Worte des Malietoa: Der Name meiner Tochter sei Gatoaitele. Darauf sprach Malietoa zu Fata und (Maulolo:
Ihr beide sollt euch darum kümmern! Denn zu jener Zeit war ein Titel des Namens noch nicht bekannt ; der Titel wurde erst, bekannt, als er der Nafanua gebracht wurde, in dem Kriege, als das Regierungshaus in Tanumafili errichte! wurde 3 . Da wurden auch Fata und (Maulolo zuerst Laumua genannt, da Laumua bis jetzt auf die Kinder des Savea bezogen worden war.
1 gato oder igato ein Süsswasseriisch, wenn gross igato tele genannt, auch sesele. Gato ai tele „viele gatofische da“.
2 Malietoa La'auli siehe 1. gen 17.
3 Siehe p. 20!).