Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1902) Verfassung, Stammbäume und Überlieferungen
Entstehung
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Tulouga 'oe Tuisamau

tulouga a Fata ma Maulolo

tulouga 'oe faleta'ita'i

atio mai lau atioga a Savea

ma Maututa'alogo

ma le matua 'o Mauuaifua

tulouga a le Salesaena

afio mai lau atioga a Luafatasaga

tulouga a lou ali'i

'o le atioga Gatoaitele

Gegrüsst du Tuisamau

gegriisst Fata und Maulolo

gegriisst du faleta'ita'i

in Ehrfurcht, willkommen deine Hoheit Savea und Maututa'alogo und der Älteste Mauuaifua

in Ehrfurcht willkommen deine Hoheit Luafatasaga

das faleupoln. Erklärung des Namens siehe c. 3.

Abst. siehe III. b. 5. gen 14 (p. 93). Ein­setzung siehe b. 3.

auch Taliaoa genannt (Stuehel p. 108).

Haus der Leiter bezieht sich auf die beiden vorigen, siehe b. 3.

Malietoa-Familie.

dessen Tochter Tu'uamaleulua'iali'i hei­ratete den Tuiaana Faumuinä, wodurch die besondere Bedeutung.

Lesaena ist ein Enkel des Malietoa Saga- gaimuli; siehe h. 3. Siehe Tuana'i. die Schwester von Fata und Maulolo, und als Frau des ersten Malietoa die Stammmutter der Malietoa-Familie. Siehe Tuana'i.

siehe Geschichte der Verfassung II. a. 1, ferner A. c. 2 und b. 7. Titel von Tuisamau verliehen. Hie tafa'i sind Fata und Maulolo.

gegriisst. euer Häuptling die Hoheit Gatoaitele.

gegriisst die Salesaena

Westlich an Afega angrenzend und nur fünf Minuten von diesem entfernt liegt Tuana'i, welches als zu Afega gehörig betrachtet wird, aber docli eine gewisse Selbständigkeit, besitzt. Es besitzt sogar eine eigene fa'alupega. Wichtig ist, dass Tupa'i liier auf dem malae Tanumafili das Regierungshaus für Tuamasaga absteckte im Aufträge der Nafanua, welche verbündet mit Gatoaitele den Malietoa und Auimatagi (Malie) besiegte. Deshall) kam die Regierung an Afega-Tuana'i (siehe A. c. 2). Tuana'i hat sogar einen eigenen Titel, den die Sprechergemeinschaft von Tuana'i, Satupa'emä genannt, verleiht, Der Titel heisst Folasäitu (der Name gehört auch einer Sprecherfamilie in Leulumoega an). Der Titel wurde einst an Tuluailetogo von A'ele hinter Vaitele verliehen und so kam der Titel auch nach Faleata, Ein anderer Titel von Tuana'i ist Tauanu'ufaigä.

Tuana'i liegt an einer kleinen Bucht, an deren innerem Ende ein Wasserloch,Puga genannt, ist, vom Meere durch einen Steimvall getrennt, über den der Weg führt. Ehe man ihn, von Afega kommend, überschreitet, liegt rechts, meerwärts vom Wege, das Häuptlingshaus Palauli, landwärts vom Wege Faletoi (vergl. den malae von Satupaitea). Jenseits vom Wasser etwas Höher gelegen eine Kirche und der malae. 15 Minuten westlich von Tuana'i liegen die 'Auva'a-Felsblöcke in der Lagune, deren Entstehung bei Stuebel p. 67 erzählt ist, Sie liegen aber nicht im Sale'imoa-Gebiet, wie es dort heisst; dieses erreicht man erst nach zehn weiteren Minuten auf einem schattigen Waldweg.

Tulouga 'oe Satupa'emä atio mai lau atioga Lesaena

ma le äiga Salesaena afio mai lau atioga Luafatasaga le alo o Fuatino tulouga lau fetala'iga a Tupa'i na e leo Tanumafili

Gegrüsst du Satupa'emä in Ehrfurcht begrüsst deine Hoheit Lesaena

und die Familie Salesaena in Ehrfurcht begrüsst deine Hoheit Luafatasaga

die Tochter der Fuatino gegrüsst. deine Rede Tupa'i der du den Tanumafili bewachst

das faleupoln.

siehe Afega.

vergl. Afega; jedenfalls hier eine andere gemeint, hezw. eine spätere als gen 14, denn Fuatino ist sa'oaualuma Name der Satuala.

der Tupa'i von Satupaitea (siehe A. c. 2 und oben).

2. Malie

mit den Dorfteilen Malie, '0 Lalau, Vaifoa und Vailoa, Letzteres liegt dicht an der Grenze von Fale'ula an einer kleinen Bucht.; fünf Minuten weiter westlich an einer etwas grösseren Bucht liegt dann Vaifoa, das eine kleine Quelle hat. Zwischen beiden die Landspitze Satea. Weiter fünf Minuten westlich liegt inlands das eigentliche Malie mit dem grossen malae, auf dem das grosse Steingrab des Moli, des Vaters des Malietoa Laupepa, ist. Direkt daran schliesst sich Lalau an und dann folgt ein sumpfiges Wasser (fünf Minuten vom malae), welches die Grenze von Malie bildet. Malie ist die Residenz des Malietoa seit alter Zeit; inlands von liier zeigt man noch die Steine, auf welchen den Menschenopfern, die für die Malietoa faigä zubereitet wurden, der Kopf zerschmettert wurde (siehe