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Tulouga na Sa'nma tulouga le suafa a lau susuga 'o Sa'u
[tulouga le tulafale 'o Va'a ma Tautaiolepö
Gegrüsst kSa'uma
gegrüsst der Name deiner susuga Sa'u
gegrüsst die tulafale Va'a und Tautaiolepö]
das falenpolu. Sa'uma hiess der Bruder des Lautala, der von Fidji kam; siehe Manono. (Turner p. 228.) Oberhäuptling.
Mp. nicht notwendig.
12. Samatau
mit den 3 Dorfteilen Sualö, (Omele), Alamutu und Vailavea liegt an der Südkiiste auf flacher Niederung mit teils sandigem, teils vulkanischem Untergrund. Vom Westkap erreicht man Sualö in einer guten halben Stunde, am Strande durch niederen Busch wandernd.
Der Name Samatau bedeutet nach Turner p. 248 „Verboten an Steuerbord“ (matau rechts), weil nämlich ein grosses Tongadoppelboot des Tuitoga einstens hier lag und dieser wegen der Krankheit seiner Frau, die im rechten Boot lag, das Anlegen der Boote an Steuerbord verbot.
Hier soll auch nach Turner ein berühmter Held Poila gelebt haben, welcher den Stolz der Tuamasaga-Leute, den Häuptling Pepe, im Einzelkampfe warf, was den Ausschlag im Kriege gab. Im Krieg des Königs Fonotl (b. 3) spielt der Sprecherhäuptling Mano'o von Samatau eine Rolle. Samatau heisst mit Leulumoega zusammen mua'au o le Tuiaana „Vorhut des Tuiaana“.
Tulouga 'oe le tala o le faletuiaana
tulouga a 'oe Leulumoega
tulouga a le äiga Salefailele ma le gafa o Taetele
tulouga le ma'upü o Tuiaana
'o Tilivea ma Leaanä
[tulouga a le falefä o usoali'i
tulouga a lau susuga a Fiame 'o lou papä tulouga a Satelei'ai
aläla mai 'oe Leulumoega
Gegrüsst der Rundteil des Hauses des Tuiaana
gegrüsst du Leulumoega
gegrüsst die Familie Salefailele und die Nachkommen der Taetele
gegrüsst das hohe Haus des Tuiaana Tilivea und Leaanä
gegrüsst das Haus der Vier der Bruderhäuptlinge]
gegrüsst deine susuga Fiame euer Titel
gegrüsst Satelei'ai
mögest du weise beraten Leulumoega
der Rundteil ist der Ehrensitz der Grosshäuptlinge. Das Ganze ist Ehrenbezeichnung für Samatau wegen seiner direkten Beziehung zu Leulumoega. Siehe das faletui von dort c. 2. Vergleiche Nofoali'i, Faleatiu und Satapuala. das faleupolu. So genannt wegen seiner Beziehung zu der Hauptstadt, mit dem Accent auf der letzten Silbe zur Unterscheidung.
siehe Abstammung bei der Samoeleoi von Savai'i III. b. 11. gen 18 (p. 101).
der Tuiaana ist der Tamälelagi, welcher zwei Töchter des Puni in Samatau heiratete, die die beiden genannten gebaren (b. 2. gen 20).
Te‘o, Fonotl, Fanene und Ai'i. Bruder- häuptlinge des Fiame.
der Titel des Leulumoega.
bezieht sich auf das faleupolu des Sprecherältesten Telei'ai, vornehmlich auf die Sprecher Mano'o, To'ese, Ta'n und Faletaua. wie oben.
13. Falelatai
bestehend aus den Dorfteilen Si'nfaga, Pata, Nefunefu, Matau tu, Matanofo, Falevai und Sama'i von Westen nach Osten. Si'nfaga liegt ungefähr 1 km von Alamutu entfernt auf Sandstrandebene und ist ungefähr km von Pata entfernt, wo breit die Brackwasserlagune ausmündet, die sich inlands bis hinter Si'nfaga hinzieht. An dieser Brackwasserlagune landwärts liegt hinter Si'nfaga eine herrliche Quelle mit grossem Badebassin, die man aber nur dadurch erreichen kann, dass man einen über den Mangrove-Sumpf gebauten Steinwall überschreitet. Auch am östlichen Rande des Sumpfes nahe dem Ausgang, wo Pata liegt, ist eine ähnliche Quelle. Auf dem Sumpfe, dessen Mündung man bei Niedrigwasser passieren kann (bei Hochwasser muss man inlands um den Sumpf herumwandern), pflegen zahlreiche Wildenten (Anas superciliosa) sich aufzuhalten. Pata und alle folgenden Plätze sind nur durch geringe Zwischenräume voneinander getrennt und liegen alle auf vulkanischem Boden. Das Riff, das westwärts sehr breit ist, wird ostwärts immer schmäler und hat hier einige grössere Riff-