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Nofoaffa „Dreistuhl“. Die Krieger von Hawaiili galten, wie die von Faleuta, als sein 1 tapfer, weshalb sie den Beinamen Mosoaloti „Versammlung des Kriegsgottes Moso“ bekamen. Siebe das Vermächtnis des Atiogie (B. c, 2). ln gewissem Sinne ist Sagatili die itu'au und Lenlumoega die alatana, genau wie Faleata und Safata (siehe die Bedeutung der Worte VIII. b).
Tulouga 'oe Satuimalufilufi tulouga 'oe le itu'au tasi
Gegriisst du Satuimalufiluti gegriisst du die einzige itu'au
tulouga 'oe le malu Ma'auga gegriisst Beschützer des Ma'auga tulouga a lau tetalaiga a Bei
susu mai lou tapa'au 'o Tuifa'asisina
susü mai le Nofoafia
gegriisst deine llede Bei
gegriisst du altehrwiirdiger
Tuifa'asisina
gegriisst der Dreistuhl
das faleupolu; Satui lioisst ein Porfteil von Fasito'outa und tai. weist auf die Stärke im Kriege hin, wie eben erwähnt (siehe VIII. b). des malae von Lenlumoega; siehe oben.
der tulafalc ali'i, welcher die erste Stimme bei der Vergebung des Titels Lilomaiava hat.
tapa'au siehe VIII. b. Sachenindex.
Sohn des Tuiavi'i und einer Tochter des I'ei von Sagatili (siehe b. D); Stammvater der Lilomaiava. weist auf Sagatili, l’alauli und Safotu, die 3 Orte, die den Titel Lilomaiava vergeben.
9. Mvilifanua
mit zwei Dorfteilen Fuailolo'o und 'o Lalovl, mitten auf der Strecke Baepaealä Ins Fatuosotia ( 3 /i Stunden) gelegen auf Sandstrand. Bei letzterem ein Wasserloch, Oloiava genannt.
Bei Lalovi helinden sielt breite Steinterrassen nahe am Strande aufgebaut., welche auf die Tonganer zuriickgefiihrt werden, die hier während ihrer Zwingherrschaft, ähnlich wie zu Safotu auf Savaii gewohnt haben sollen. Hier am Ostende war ja auch der Ort (nach Stuebel p. 8(i die sandige Bucht südlich vom Kap Fatuosotia, zwischen diesem und der schon am Südufer gelegenen Tulisae- pupula-Landspitze gelegen, Nu’usugale genannt), wo das Schiff des Tuitoga Talaaifei’i ankerte und wo die Tonganer aus Fpolu hinausgejagt wurden. Das Kap selbst hat einen Stein (fatu), von dem die Seelen der Allgeschiedenen ins Meer springen (osotia von oso, springen), um nach Savai'i und Bulotu zu schwimmen, wie in Manu'a bei Faleasao zu ersehen. (Siehe auch Stair p. 21ü.)
Mulifanua ist wie Manono eine äiga des Malietoa und zwar eine äiga a tai, deren korrespon- dierende Landmacht, aiga a uta, das heute verlassene, hinter Sagatili ehemals auf einem kleinen Berge gelegene Afolau war, dessen in der (.jeschichte von der Entstehung des Dämon Savea Si'uleo (111. c. 1) Erwähnung geschieht. Wie die äiga a tai Mulifanua und Manono, ist Sapapali'i, dessen faleupolu Mago ein Bruder von dem Lautolo in Mulifanua ist, auch eine aiga a tai. Das faleupolu von Manono stammt aber von den Vorfahren des unten genannten Bapali'itaupotuofanua, so dass also alle diese drei Orte verwandt sind und in der Tliat auch zu Malietoa halten.
Mulifanua bedeutet einfach „Hinterland“ und zwar in dem Sinne „vom Bassat abgelegen“, während die dem Bassat zugekehrte Seite der Insel matafanua heisst.
Tulouga a 'oe Lautolo
tulouga a alo o (Malietoa
Gegriisst du Lautolo
gegriisst Söhne des Malietoa
T o g i a ma ifopö
[tulouga le Bouli ma Fuaolefau [tulouga laufetalaiga a AI a fu 1 i susü mai lou ali’i 'o T a i m a 1 e 1 a g i
Togia und Ifopö
gegriisst Bouli
und Fuaolefau] gegriisst deine Rede ATafuliJ in Ehrerbietung begriisst euer Häuptling Taimalelagi
das faleupolu. genannt nach Lautolo, einem Bruder des Mago in Sapapali'i, beide Brüder der Krau des l’apali'i- taupotuofanua (b. 13) und die lima- matua (der Baumen) der aiga Malietoa genannt.
eigentlich keine Söhne; es wird auch Moananu und Taulapapa dafür genannt (siehe Safotulafai).
stammen mütterlicherseits von I’ouli, der Tochter der Taimalelagitipö. Beider Nichte, Gagailoa, heiratete den Tanu- vasavasamanaia von Mulifanua und gebar Tonu'uitamaita'i, welche von Malietoa Taulapapa gefreit wurde isiehe b. 14).
Mutter des Togia und Ifopö. Begriissung nicht notwendig.
tulafalc; nicht nötig.
Titel vom Lautolo vergeben. Per Bruder des Malietoa Vaiinupö hatte den Titel und nannte sich so, ähnlich wie Mata- 'afa es heute tliut (B. b. 1. gen 30).