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Die Kolonialbahnen mit besonderer Berücksichtigung Afrikas / von F. Baltzer
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Kleinbahnen.

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mögliehkeiten für die Pflanzungsbetriebe im Bezirk Viktoria; daneben dient die Bahn in beschränkter Weise, soweit es die ört­lichen Verhältnisse gestatten, dem Personenverkehr; sie wird mit Dampflokomotiven betrieben; ihre größte Steigung beträgt 5 v. H.

- 1 : 20, der kleinste Bogenhalbmesser 25 m, der zulässige Rad­druck 0,75 t. Die Viktoria-Pflanzungsbahn hat jetzt schwereren Oberbau auf ihrer Bahn zur Einführung gebracht: nämlich Schienen 9 kg/m schwer, 70 111m hoch, in Längen von 7 m, auf je 9 Quer­schwellen verlegt mit einem Querschnitt, wie er bei den preußischen Eisenbahntruppen üblich ist, 180 mm breit, 1,2 m lang, mit einem metrischen Gewicht von rund 8,b kg. Der zulässige Raddruck beträgt 1,375 t (gegen früher 0,75 t). Eine demnächst zu entsendende neue Lokomotive, vierachsig, hat 10 t Dienstgewicht und 60 PS.

4. Die Privatanschlußbahn der Khankupfergrube (G. m. b. H. in Duisburg) nach A r a n d i s , einer Station der Strecke SwakopmundUsakos der Otavibahn. Die Bahn ist in Oo cm Spur hergestellt und mit 11 km Länge seit Dezember 1911 zur Beförderung von Erzen nach der Otavibahn im Betriebe. Größte Steigung 26 v. T., kleinster Bogenhalbmesser 50 m; der Oberbau ist der der alten Staatsbahn SwakopmundKaribib.