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Deutsch-Ostafrika : Geographie und Geschichte der Colonie ; mit 1 Karte von Deutsch-Ostafrika / von Brix Förster
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Usagara.

Außerdem lebt noch ein anderer abgesplitterter Völker­stamm innerhalb der Berge: die Wakamba. Sie sind haupt­sächlich Jäger mit Pfeil und Bogen und streifen bis zum Tanganika-See; sie verkaufen entweder die erbeuteten Elefan­tenzähne für Rinder an die Masai oder sie bringen sie selbst auf den Markt nach Mombas.

Die Bewohner von Nguru räumen keinem andern als dem eigenen Dorfhäuptling irgendwelche Hoheitsrechte ein, und kein Häuptling hat sich, soviel wir bisjetzt wissen, jemals zu einer hervorragenden Stellung über die andern empor­geschwungen.

Usagara.

Die Grenzlinie im Osten läuft von der Mündung des Mvomero den Wann aufwärts bis zu dem Mindu- und Rn- futu-Gebirge; im Süden durchschneidet es in dem Bezirk Kiri- gawana's das Quellgebiet des Ruhembe-Jowa, im Westen zieht sie sich dem Fuße des Rubeho-Gebirges entlang von Maroro über Ugogi bis Tschunjo (westlich von Mbambwa). Im Norden kann man im allgemeinen die Masai-Ebene als. Grenze bezeich­nen; Nsogi scheint die erste größere Masai-Niederlassung zu sein. Läßt man, vielleicht mit Recht, Gedscha (das Land der Wakaguru) als wesentlich gesonderte Landschaft nicht gelten, so trennen die Berge von Sabundila und Kisiwa im Anschluß an das Kidete-Gebirge Usagara von Nguru.

Vier Karavanenwege führen von Osten in das Herz von Usagara, nach dem Mukondogwa-Thal im engern Sinn: der erste von Nguru, der zweite von Ukami über die Makata- Ebene, der dritte von Kutu über den Goma-Paß und eben­falls über den Makata, der vierte von Kutu über den Ma- bruki-Paß durch das Hochthal des Makata und am Ostrand des Rubeho-Gebirges entlang.

Der erste Karavanenweg tritt aus Nguru bei Mvomero in das Land von Usagara; er steigt auf der zweiten Terrasse