vaal, Natal oder in der Kapkolonie Vorkommen oder den dort herrschenden Gattungen angehören, nämlich: Crassula globularioides, Choristylis shirensis, Cliffortia linearifolia, Folygala virgata und Muraltia mixta, Triumfetta Mastersii (verwandt mit T. Rehmannii von Transvaal), Dissotis princeps und D. Johnstoniana, Erica Johnstoniana und E. Whyteana, Tabernaemontana ventricosa, Valeriana capensis, Anthospermum lanceolatum, Senecio latifolius, S. lasiorrhizus und S. Whyteanus, Erythrocephalum zambesiacum.
Bisher nur aus Angola oder Benguella bekannt waren folgende Arten: Cyrtanthus YVelwitschii, Myrothamnus flabellifolia; einer benguellen- sischen Art steht nahe: Tabernaemontana Stapfiana. Endlich sind auch noch einige Arten zu nennen, die zu Gattungen gehören, welche wir bisher nur als malegassische anzusehen gewohnt waren oder welche malegassischen Arten nahe stehen; Aphloia theaeformis, Mascarenhasia variegata, Bra- chystephanus africanus; Epallage dentata.
Wie am Kilimandscharo ist auch im Milandschigebirge die Hochwaldregion von Bergwiesen durchsetzt, und auf diesen finden sich von weiter verbreiteten Arten: Koeleria cristata, Tricholaena rosea, Cyperus nigricans, C. Sieberianus, Bulbostylis schoenoides, Scirpus costatus, Ca- rex Wahlenbergiana, Ornithogalum Ecklonii, Hypoxis angustifolia, Dierama pendula, Brachycorythis pleistophylla, Silene Burchellii, Lotus arabicus. Mit nordwärts vorkommenden Arten verwandt sind Aristea Johnstoniana und Thesium nigricans.
Von südafrikanischem Typus sind dagegen: Festuca costata, F. mi- lanjiana, Harpechloe altera (verwandt mit H. capensis), Ascolepis capensis, Eriocaulon Sonderianum, Hylonome reticulata, Drimia ro- busta, Gladiolus Melleri und G. Oatesii, Disa zombaensis, D. haema- topetala, Thesium Whyteanum, Anemone Whyteana, Helichrysum nudifolium, H. latifolium, H. cordatum und H. auriculatum. Aus Benguella war bisher bekannt: Fuirena Welwitschii.
In der oberen Hochwaldregion, 1900—2600 m, ist der charakteristische Baum Callitris Whytei, welcher ebenso wie die oben erwähnten Arten die Verwandtschaft dieser Flora mit der des Kaplandes und Madagascars in’s Licht setzt, ein Baum mit Stämmen von 30—45 m Höhe und 2 m Durchmesser. Podocarpus mi- lanjiensis kommt auch bei 1900 m vor, steigt aber nicht so hoch. Von Stauden kommen in dieser Waldregion noch vor: Gnidia fastigiata, Vacci- nium africanum, einer der wenigen Vertreter der Gattung Vaccinium im tropischen Afrika; Philippia milanjiensis, Ph. benguelensis und Blaeria setulosa, B. Whyteana, Selago Whyteana, verwandt mit einer kaplän- dischen Art dieser Gattung, Helichrysum Whyteanum, H. nitens.
Wenn wir nun wieder an der Nordseite des Nyassa-Sees deutsches Gebiet betreten, so treffen wir Hochwaldformation zunächst auf dem Porotagebirge, und zwar auf der Südseite Bambusbestände, auf der Nordseite Laubwald. Leider ist dies Alles, was wir bis jetzt über dieses pflanzengeographisch höchst interessante Gebiet wissen. Ferner tritt Hochwald an dem Südabhang des 3000 m hohen Dumwa im Usafagebirge, östlich vom Rikwa-See, auf.
VIII e. Die Hochwälder im centralafrikanischen Seengebiet.
Vom Nyassa-See nordwärts treffen wir erst wieder Hochwald in den Mondbergen, nördlich vom Tanganyika-See an. Bau mann, der Entdecker derselben, äussert sich (a. a. O. S. 90) über den allgemeinen Vegetationscharakter folgender- maassen:
»In den Thalrissen prächtiger Wald mit weissen, schlanken Stämmen und hohen, tiefgrünen Laubkronen. Weiter oben ersetzten strauchige Erica die Stelle