So
breitete Arten; auch dieses Verzeichniss soll nichts weiter sein, als ein Ergebnis der bisherigen Aufnahmen: Potamogeton plantagineus (im Wasser); Panicum crus galli (IIg, Ilh, IIIf); Cyperus articulatus (Hg), C. grandis, C. hemisphaericus (Ilh), C. Papyrus; Asparagus racemosus var. Hilde- brandtii (IIId); Polygonum serrulatum (VII); P. tomentosum; Glinus Spergula; Portulaca quadrifida; Cissampelos Pareira subsp. mucronata (IIId, Vd, Via). Mimosa asperata (Hg, IIIh), Uesmodium paleaceum, i m hoher Busch, Aeschynomene indica, 2,5—3 m hoch, ganze Bestände bildend, A. Telekii, auch 2 m hoch (IIIb); Sesbania Hildebrandtii, S. punctata, kleiner, bis 6 m hoher Baum, mit massig grossen Blüthen, S. speciosa (Hg), mit grossen, ansehnlichen Blüthen; Polygala waclibomica; Hibiscus panduriformis (im Wasser); Ammannia multiflora; Jussieua villosa; Laggera sordida (Ulf).
Vf. Das Kulturland des Buschsteppenvorlandes.
Das Kulturland, auf dem vorzugsweise Kokos und Mais angebaut werden, ist hin und wieder mit folgenden Kräutern besetzt: Cyperus Fenzlianus (Ilh), sehr häufig auf gerodetem Lande; Acalypha indica; Cardiospermum Halicacabum (IIc); Hibiscus surattensis; Conyza aegyptiaca, Gna- phalium luteo-album, Siegesbeckia orientalis (Vlldß), Sonchus asper.
Vg. Vernachlässigte Schamben.
In vernachlässigten Schamben' wurden folgende Arten konstatirt: Anona senegalensis, massenhaft verwildert; Hibiscus physaloides (IIId); Flueggea obovata (IIIc, Vb); Vangueria abyssinica (VIb); Bidens linearilobus (IId).
VI. Die Formationen der tropischen Gebirgswaldregion.
Bekanntlich herrscht in dem grössten Theil des tropischen Westafrika bis zu den Seeen und nördlich vom Aequator, sowie etwas südlich zwischen denselben vielfach üppiger Tropenwald, der sich unter dem vorherrschenden Einfluss der feuchten Südwestwinde theils an den Abhängen und in den Schluchten der Gebirge, theils an den Ufern der zahlreichen Flüsse oft in bedeutender Breite entwickelt. In Ostafrika dagegen schlagen die feuchten Südostwinde die Hauptmasse ihrer Feuchtigkeit nieder, wenn sie nach ihrer Bewegung über das Küstenland in der Höhe in kältere Luftschichten gerathen und auf die bedeutenden Gebirgsmassen des östlichen Plateaurandes treffen. Andrerseits nimmt der das Innere Ostafrikas beherrschende und austrocknende Südostwind auf seinem Wege über die mächtige Wasserfläche des fast 1200 m über dem Meer gelegenen Victoria-Nyansa Feuchtigkeit auf und schlägt sie an den westlich davon gelegenen Hochländern nieder. Die höheren äquatorialen Gebirgsländer zwischen den Seen und im Westen derselben profitiren zudem noch von der Feuchtigkeit der in den höheren Luftschichten sich bewegenden Seewinde.
So konnte in den Gebirgssystemen, welche in der angedeuteten Weise durch reichlichere Niederschläge begünstigt waren, ein kräftigerer Baumwuchs zur Entwicklung kommen. Wie in allen tropischen Gebirgsländern ist in den höheren Regionen, wo die Luft kälter ist, das Wasser leichter abfliesst, die Zahl der Baumformen eine beschränktere, das Unterholz weniger reichlich und