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Tiliaceae: Triumfetta rhomboidea und T. tomentosa; Corchorus aciitangiilus, C. olitorius und C. fascicularis, letzterer massenhaft auf Durrahfeldern.
Rlalvaceae: Sida cordifolia, S. spinosa, häufig auf Baumwollfeldern, S. acuta (Vf); Hibiscus micranthus (Vf).
Sterculiaceac: Waith er ia americana (II i).
Oenotheraceae: Jussiena linifolia (IIIf, IIIi).
Convolvulaceae: Ipomoea pes tigridis (IIa,Va); Jacqueinon tia capitata (nur Miß).
Labiatae: Ocimum canum (mir Illi, IIc, Va), O. Basilicum (IIIi); Leucas martini- censis (nur Illi, Vf); Iloslundia verticillata (IIId, Illi, VIb).
Solanaceae: Solanum campylanthum (nur Illiß), daselbst Hauptunkraut, i m hoch, S. esculentum (Illiß), S. guineense (Illi und VIc).
Scrophulariaceae: Striga Forbesii (nur Illi), auf feuchten Feldern.
P e d a 1 i a c e a e: P e d a 1 i u m in u r e x.
Acanlhaceae: Justicia Anselliana (IIc, Illi, Va, Vf, Vld, VIId); Asystasia gangetica.
Rubiaceae: Oldenlandia capensis, O. caffra var. subsetosa, O. Ileynei; Borreria senensis, eine i m hohe Staude.
Cucurbitaceae: Coccinia palmata; Cucumis pustulatus.
Campanulaceae: I,obelia fervens (Ilg, Illi, Vh), namentlich am Rande der Reisfelder.
Compositae: Ageratum conyzoides (Illi, Vf); Bidens pilosus (Illi); Gnaphalium luteo-album (Vf); Emilia sagittata (Ha, Va, VIe); Sonchus Bipontini (Illiß), S. olera- ceus (Vf), S. asper (Vf).
II i. Die Unkrantflora der verlassenen Schamben.
Bei den Schamben macht sich je nach der Höhe über dem Meer ein grösserer Unterschied in der Unkrautflora bemerkbar; aber bei fast allen stammen die Unkräuter ■ grossentheils aus den ursprünglichen Formationen. In der Nähe der Küste sind die Schamben grossentheils mit Cocospalmen und Mangos bepflanzt und die in ihnen vorkommenden Unkräuter oder verwilderten Pflanzen sind hauptsächlich folgende: Pennisetum setosum, Morus indica, Indigofera hirsuta, I. pentaphylla und Bergii, Stylosanthes Bojeri, Pentarrhinum abyssinicum, Heliotropium zeylanicum, Striga elegans, Asystasia gangetica, Vernonia cinerea.
III. Die Formationen des unteren Buschlandes (etwa bis zu 125 m).
Bei der Erforschung der Flora von Usambara durch C. Holst ergab sich, dass das von etwa 25 m bis 125 m aufsteigende Land nördlich vom Mkolomusi, welches grösstentheils mit Buschgehölzen bedeckt ist, hinsichtlich der Bestandtheile derselben sich sowohl von dem der Küste oder der Creekzone, sowie auch von dem des höher gelegenen und von der Küste mehr entfernten Buschvorlandes unterscheidet. Da in diesem Terrain ein schmaler Streifen Jurakalk, dahinter ein ebenfalls schmaler Streifen Schiefer der Kohlenformation die Unterlage bildet, schien es zweckmässig, diesen Landstrich vorläufig noch als selbstständige Zone zu behandeln, zumal auch jetzt, nachdem wir mit der Inlandsflora etwas bekannter geworden sind, nicht wenige Arten auf diese Zone beschränkt zu sein scheinen. Ob die Höhe von 125 m von irgend welcher Bedeutung ist, mag später festgestellt werden; bis jetzt hat sich eben nur ergeben, dass die bis zu dieser Höhe gesammelten Pflanzen zum Theil landeinwärts nicht Vorkommen.
III a. Trockene Grasfluren.
Dieselben sind oft von beträchtlicher Ausdehnung, bei einer durchschnittlichen Höhe der Gräser von 1 m, aber auch mit einzelnen Gräsern, welche 1,5 m — 2 m erreichen, durchsetzt. Die meisten der hier konstatirten Gräser