Kamerun.
Steigung der Ausfuhr dieses Artikels kann nicht gerechnet werden. Dem Schießen junger Elefanten entgegenzuwirken, ist die Ausfuhr von Elefantcnzähnen unter 5 IcA Gewicht verboten worden.
Die palmkerne und das Palmöl kommen überwiegend aus den mittleren Teilen des Schutzgebietes. Der Urwald ist außerordentlich reich an Glpalmcn. Nur ein geringer Teil dieser natürlichen Bestände wird bisher für den Export nutzbar gemacht. Es hängt dies mit dem weiter unten zu erörternden Fehlen von Transportgelegenhciten in dem unwegsamen Urwaldgebiet zusammen.
Während die bisher erwähnten Ausfuhrprodukte aus wildcu Beständen, bzw. der Lingcborenenkultur herrühren, kommt der Rakao fast ausschließlich von europäischen Plantagen, welche hauptsächlich im nördlichen Rüstengebiet am Ramerunberg eingerichtet sind.
ZVas die Viehausfuhr betrifft, so stammen Rindvieh, Kleinvieh und Pferde aus Adamaua und dem Tschadseegebiet. Dieselben werden über die Binnengrenze nach den französischen Nachbargebieten verkauft.
Der Kameruner Handel geht zum ganz überwiegenden Teil nach Deutschland. An der Einfuhr war dieses "üt 7^,05 o/o beteiligt, an der Ausfuhr mit 7H,V an dem Gesamthandel mit 7^,66 o/o. Der übrige Teil des Handels entfiel fast vollständig auf England.
6) Lingeborenenproduktion.
Das zurzeit wichtigste Ausfuhrprodukt, Kautschuk, wird bisher ausschließlich aus wilden Beständen gewonnen. Der Süden des Schutzgebietes ist außerordentlich reich an Rautschukbäumen. beider sind bedeutende Bestände durch Raubbau vernichtet worden, ^n den ehemals gummireichen Bezirken Rribi, Lolodorf, Ebolowa und ^)aunde sind die Gummipflanzen fast ganz ausgerottet. U7it einer weiteren Vernichtung von Gummibeständen muß, ungeachtet der Bestrebungen der Regierung, durch Belehrung der Eingeborenen auf eine rationelle, die Gummibäume schonende Gewinnung von Kautschuk hinzuwirken, gerechnet werden. Es ist anzunehmen, daß innerhalb absehbarer Zeit die Rautschukausfuhr