glieder, eifrige Anhänger Gladstone's sehen, die ihn mit allem Auswande unterstützten.
Wenn mnn sich doch wenigstens an das Abkommen von Ma- jubaHill gebalteu Hütte! Aber man blieb eben nicht dabei. Die Boereu, wieder zur Selbständigkeit gelangt, versanken in den alten Schlendrian; Schwärme zogen nach allen Seiten hin, um gegen die Eingeborenen „trecks" (Streiszüge) zu niachen, was man aus englisch „raid" nennt. Oft genug rückten sie in englisches Gebiet ein, so daß die Regierung Gladstone's im Jahre 1564 Sir Charles Warren abschickte, um dieseu Freibentern Vernunft zu lehren. Das Ende davon war ein neues Abkommen, das von 1664, welches die Boeren verpflichtete, die Gebiete, welche uuter englischem Schutze standen, zu achten. Mehrere Artikel im Abkommen von 1661 wurden umgeändert. Namentlich wurde in dem Artikel, welcher von den auswärtigen Beziehungen Transvaals handelt, das Wort Suzerainität Englands ausgelassen, jedoch in der Einleitung beibehalten. Heute ist dieses Wort Gegenstand lebhafter Auseinandersetzungen, die jedoch mehr akademischer Natur sind, denn nach Lord Salisburv hat es keiueu gesetzlichem Wert. Folgt man der Erklärung Sir William Harcourt's, eines der Mitarbeiter am Londoner-Vertrag, so wäre die Lage folgende: Transvaal ist innerhalb seiner Grenzen unbedingter Herr nnd Meister in allem, was seine innern Angelegenheiten betrifft, dagegen kann man es nicht einen internationalen souveränen Staat nennen, weil ihm die Freiheit seiner auswärtigen Beziehungen, wo die englische Regierung ihr Veto einlegen kann, abgeht.
Die MMänder.
Wieder selbständig geworden, lebte man in Transvaal nach den alten Einrichtungen uud Zustäudeu weiter. Krüger gelaugte zur Präsidentschaft, die er seither fast uuuuterbrocheu innegehabt hat. Der „Volksrad" trat von neuein zusammen nnd man konnte die Frage stellen, ob man die Erfahrungen in den 25 Jahreu, die der Augliederuug vorausgegangen waren, nochmals anfangen wolle. Kein Geld in der Staatskasse, kein