Hof einer Faktorei in z^anana.
Das Nongogebiet.
^^er Name des Aongo, dieses „edeln Stromes", wie ihn Stanley in seinem neuesten Mönche nennt/^> ist in den letzten Iahren einer der populärsten geographischen Namen geworden. Und doch ist es noch nicht lange her, daß der heute vielberühmte nicht einmal einen allgemein anerkannten, feststehenden Namen besass. Fast einhalbdutzeudmal ist er umgetauft worden. Die Eingeborenen nennen ihn knrzweg „Flus;", also je nach den einzelnen Dialekten Nsari, Niadi, Njadi, Niari u. s. w. Daraus ist wahrscheinlich der Name .'Zaire entstanden, den die Portugiesen später dein Strom gaben, nachdem er längere Zeit den von seinem Entdecker Diego ^ilo ihm gegebenen Namen Rio de padr-lo oder Pfeiler-Lluß (wegen eines an der Mündung errichteten Gedenk Pfeilers) geführt hatte. Schon um die Mitte des l/>. Jahrhunderts taucht aus Karten neben dem Namen Zaire der Name Kongo auf, der allmählich den erstern verdrängt. Obwohl die Portugiesen bis heute an dem Namen Zaire festgehalten haben, wurde die Lezeichuung des Unterlaufes des Stromes mit dem Namen Rongo doch immer allgemeiner, und nur für den Oberlauf blieb auch bei der nicht vortngiesischen UVIt der Name Zaire in Gebrauch. Infolge der Entdeckungen Livingstones schien dann später noch eine Zeitlang der
Henry >N. Stanley, Der Konao nnd Die (hnindinia ees Ronaosiaates. Len'.na, .s- ^l, ^rocklmus, ><^5>. S^ile >>,
Luropus Kolonien, I I,