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T. 1 (1911) Aufgaben und Verlauf, die Karte, Ergebnisse der Sammlungen, Ethnographisches / von Fritz Jäger. Mit Beitr. von A. Wedemeyer ...
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die große Frau (Hauptfrau), Katemoda manandie kleine Frau (Nebenfrau).

3. Zahlwort.

Von Zahlwörtern ist nur die Kardinalreihe bekannt geworden, und zwar durch die verschiedenen Gewährsleute in stark abweichender Form. Am zu­verlässigsten scheint die von Bau mann gegebene Reihe zu sein, Werth er und sein Eingeborener waren schon beisechs auseinander. Ich gebe daher die Reihe so, wie sie mir durch den Vergleich der Quellen untereinander und mit den verwandten Spiachen am wahrscheinlichsten ist, und setze die abweichenden Quellenangaben bei:

v_/

1 aki,

\L/ f

2 iyen,

3 somök,

4 änwän,

5 mut,

6 11 a (L. 9),

7 isupa (L. 6, W. 9),

KJ

8 sise (L. 7),

9 seges (L. 8, W. 8),

10 täman,

11 täman aki (W. 7),

20 tigitem (W. 6),

21 tigitem aki,

40 häradam (W. 10),

41 häradam aki (W. 11),

\Ü !

42 häradam iyen (W. 12),

43 häradam o somök (W. 13),

44 häradam änwän (W. 14),

45 häradam mut (W. 15),

46 häradam o 11a (W. 16),

47 häradam jsupa (W. 19),

49 häradam o seges (W. 18),

51 häradam o täman aki (W. 17),

60 llatem (W. 30),

80 sitem (W. 40),

100 boyäl(a) oder boyaleda (W. 50 u. IOOJ. 1 )

Die zusammengesetzten Zahlen sind ursprünglich durch das alte Bindewort o (vgl. Nandi ok) gebildet; lautet das zweite Wort vokalisch oder mit einem an

9 Für1000 wird 100 mal 10 gesagt, nach Kannen­berg bughala jeraman-umgush; die letztere Form für10 hat auch Last als taman mgosh, was also nicht, wie Mein­hof anzunehmen scheint (Ndorobo S. 123), aus einem Bantu­wort mugosi 0. ä.Mann mißverstanden sein dürfte.

derselben Stelle wie der Auslaut des ersten Wortes artikulierten Konsonanten an, so ist dasBindewörtchen verloren. Die Zählmethode ist ziemlich rein vig e - simal, aber deutlich aus einer Dezimalen entstanden.!) häradam40 und vielleicht auch tigitem20 dürften dem Masai entlehnt sein; die letzte Silbe ist aus tämanIO entstanden. Was 40, 60, 80 anbetrifft, so gibt Kannenberg die für die vorliegenden Formen natürlich nicht zutreffende Erklärung als Multipla von 20, teilt aber seine Formen nicht mit (a. a. O., S. 166); die Zusammensetzung von 20 mit täman hat er schon richtig gesehen. Die Zahlwörter werden nachgestellt.

4. Pronomen.

Die von Last angegebenen absoluten und, aus den Formen zu schließen, emphatischen Personal­pronomina lauten:

anini ich, esesa wir

alabasa du, asalene ihr,

kwiyen er, gowa sie;

1 nach den im Wörterverzeichnis mitgeteilten Parallelen aus verwandten Sprachen können nur die Formen der 1. und 3. Pers. Sing, und der 1. und 2. Pers. Plur. als einigermaßen sicher angesehen werden. Die von Last weiter angeführte Form adenivon mir vermag ich nicht zu erklären (a Genitivpartikel, ni jich).

Das Possessivum folgt seinem Regens. In der attributiven Form wird offenbar eine Grundform des Personalpronomens suffigiert z.B. amana-nimein I Kleines (Last: Kind). Vgl. auch kalemoda-numein

' o

Weib (Last: Frau) zu Nandi-P'ormen wie sesen-nyö mein Hund (Hollis S. 185). Die Prädikativformen sind durch allerlei Afformative weiter entwickelt, werden übrigens auch in attributivem Sinne gebraucht z. B. diwiga nanasein Sklave oderihre Sklaven, (für beide Numeri und Genera, nach Werther).

Vom Demonstrativum gibt Werther nunu idieser, diese, didajene (fern.) für beide Numeri.

| Sie werden nachgestellt z. B. j side nunudieser Mann,

büneda nunudiese Leute, kademga didajene Frau

O

Nach den Vokalen zu urteilen, dürften die Ent­fernungsbegriffe eher umgekehrt zu verstehen sein.

Die P'ragepronomina siehe im Wörterver­zeichnis.

5. Verbum.

: Es ist nicht möglich, sich aus den von Last und

Werther mitgeteilten Verbalformen ein klares Bild

9 Charakteristisch ist, daß Werther nach5 mut statt , der gewünschten6 sofort tigitem20 zur Antwort bekam.