gika „Schuh“, PI. gika, buadika „Bruder“, gidamudiga „Schmiedekaste“, g Singular -ant (-ent, -end, -ind), Plural -eg (-ek):
sogeant „Kauri“, PI. sogeg, soskiant „Körbchen“, ramerant „Pfeilspitze“, balent „Knabe“, tarietend „Vogel“, gonind „Schröpfhorn“.
Bemerkung: Als Kollektivum gehört hierher: beek „Wasser“.
C. 6. Singular -ek (-ik, -uk), Plural -egi:
awiek „Tochter“ PI. awegi,
balodjik „Sohn“,
. _
ngadisik „Häuptling, König“, kesituk „Zahn“.
7. Singular -s, Plural -sen:
amuas „gut“, PL amiasen, 1 ) kuagwis „Hirte“.
D. 8. 2 ) Singular -da’os, Plural -da:
guargweda’os„alterMann“, PI. guargweda. Einige Plurale werden von anderem Stamm gebildet als der Singular z. B. tet „Ochsen“, Sing, kilukt, bünida „Männer“, Sing, sida (in beiden Beispielen auffälligerweise mit demselben Klassensuffix).
Dialektische Verschiedenheiten scheinen im Suffixwesen in ziemlichem Umfange vorzuliegen. Meist wird in der in Ufiome gesprochenen Mundart noch ein erweiterndes a-Suffix Kl. 1 beobachtet z. B.
in Manati.
in Ufiome.
„Hirse“ . .
. bog,
boga,
„Haus“ . .
• get,
geda,
„Dorf“ . .
ganid,
/
ganida,
„Bestattung
“ punged,
punged a,
„Bohne“ .
sayorod,
sayoroda,
„Honig“ .
kamuniend,
kamunianda,
„Sklave“ .
serenien,
salenienda.
Umgekehrt fehlen mitunter der Fiome-Aussprache
sowohl die lingualen wie velaren Suffixe des Manati-
diaiekts, z. B.
„Gemüse“ in
Manati norid,
in Ufiome nor,
„Tabak“
,, tumbatit, ,, ,, tumbat,
„Pennisetum“ ,,
,, kiwereg, ,, „ kiwele.
Grammatisches Genus existiert nicht, z. B.
mboita „Bock“ und „Ziege“. Das natürliche Geschlecht wird sonst teils durch den Gebrauch ver-
b Von Last als Sing. fern, angegeben, was nach Analogie des Nandi sicher falsch ist.
2 ) Vgl. Hollis, Nandi S. 175ff.
schiedener Stämme, teils durch nominale Attribute bezeichnet, z. B. kudiet „Hund, Hündin“; soll ein männlicher Hund besonders bezeichnet werden, so heißt es kudiet täkutit. Vgl. jedoch nduk < * n-luk „Kuh“ zu ki-luk-t „Ochse“.
Besondere Kasus formen bestehen gleichfalls nicht. Der Subjektsnominativ steht vor dem Verbum,
: der Akkusativ nach demselben. Beispiele: 1 )
j side nunu gölasa diwiga nana,
Mann dieser schlägt Sklaven seinen; büneda nunu gölasa diwiga nana,
; Leute diese schlagen Sklaven ihre;
j kademga dida gögasa diwiga nana,
1 Frau diese liebt Kind ihr.
J Diese Beispiele zeigen zugleich die Sandhi- veränderungen der unbetonten Vokale.
Der Genitiv wird durch die lediglich kopulative | Präposition a (s. u.) mit seinem Regens verbunden z. B. a bwaba „eines Vaters“, hayod a hut „das Kleid des Mädchens“, hayod a katemoda „das Kleid des
• — o •
Weibes“. Bei oft gebrauchten Verbindungen fällt a weg z. B. hayod hadig „Männerschurz“, gaded ! nasant „Hanfpfeife“, oldawas - enda „Ente“ (enda I „Fluß“), gabiiya „Schwester“ (iiya „Mutter“). Soll eine i Herkunft deutlicher bezeichnet werden, so kann (nach ! Last) gesagt werden: origet a bwaba „von einem
i W
i Vater“, wobei origet als richtunggebendes Nomen regens zu a von dem in den meisten nilotohamiti- i sehen Sprachen vertretenen Wortstamm or „Weg“
! abgeleitet ist (mit doppelter Suffigierung nach Kl. 6 und 2).
| 2. Adjektivum.
1 Echte Adjektiva scheinen dem Tatoga zu fehlen.
| Ein großer Teil der in adjektivischer Bedeutung gebrauchten Formen lauten mit akzentuiertem a an und sind deshalb als Substantivstämme (natürlich ohne Klassensuffixe) im Genitivverhältnis aufzufassen. Dazu ! würde auch ihre entschieden nominale Pluralbildung | stimmen (s. oben Klasse 7). Beispiele:
! amias „gut, schön“, amuin „schlecht, häßlich“,
! äho, ähau „groß“, ämanan „klein“,
I w
! agean „lang“, anoas „kurz“,
: äduruman „schwer“, anwa „scharf“.
Andere Adjektiva sind Verba z. B. gohesa „faul“,
: gwöuna „fremd“. Diese Formen erinnern merkwürdig
1 - an die zahlreichen mit gu (go) präformieiten Adjek- ! tiva des Mbulunge.
Das attributive Adjektiv folgt seinem Substantiv und verliert das Präformativ a z. B. katemoda hau
Nach Werther a. a. O., S. 492.
15'