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T. 1 (1911) Aufgaben und Verlauf, die Karte, Ergebnisse der Sammlungen, Ethnographisches / von Fritz Jäger. Mit Beitr. von A. Wedemeyer ...
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von Ägyrinaugit zeigen mehr oder weniger breite Ägyrinmäntel. Neben diesen Alkaliaugiten er­scheint stellenweise in geringer Menge ein im durch­fallenden Lichte farbloser diopsidischer Augit. Diese Gesteine sind außerdem durch einen reichlichen Gehalt an Titanit und an Apatit ausgezeichnet und führen spärlich Melanit. Tn einer Gesteinsprobe vom Kraterrand zeigt die Grundmasse trachytisches Ge­füge; dieses Gestein, in dem neben dem Nephelin auch Sanidin in kleinen Täfelchen als intrallurische Ausscheidung erscheint, stellt also ein Übergangs­glied zu den trachytoiden Phonolithen dar.

y. Lemagrut.

Nephelinitoider Phonolith. Lemagrut.

Lavastrom am Süd hang.

Grau-grünes, porphyrisches Gestein, das in dichter, mattglänzender Grundmasse sehr zahlreiche, j bis über 5 mm große Einsprenglinge von glasig frischem Nephelin und mehr vereinzelt kleinere von ; Ägyrinaugit führt. Der Habitus der gut ausge- | bildeten Nephelineinsprenglinge ist dicktafelförmig ; mit m und c. Die Grundmasse setzt sich im wesent- j liehen aus Nephelin, kleinen Leistchen von Sanidin und reichlichem Ägyrin in winzigsten Mikrolithen |

zusammen.

Trachydolerit (Typus Essexitporphyrit Brögger). Lemagrut, Gipfel ß. Trachydolerit. Blaurote Lava am Südfuß des Lemagrut.

Trachydolerit. Fundort derselbe. Trachydolerit. Fundort derselbe.

Trachydolerit. Gerolle vom Nordwest-Nja- rasagrabenrand (zum Lemagrut gehörig). Schlackiger Trachydolerit. Gerolle vom Nordwest-Njarasagrabenrand.

Limburgit, Gerolle vom Nordwest-Njarasa­grabenrand.

Die Trachydolerite des Lemagrut sind dunkel­graue porphyrische Gesteine, die durch die Führung von Einsprenglingen eines dünntafeligen, kalk­reichen Plagioklases neben solchen von Augit und Olivin ausgezeichnet sind. Es sind wie die Gesteine des Deani den Essexitporphyriten Bröggers ent­sprechende basaltoide Trachydolerite, deren Grund­masse wesentlich aus Plagioklas, der von etwas Sanidin und vielleicht Nephelin begleitet wird, Augit und Magneteisen oder Titaneisen besteht. Die blau-rote Lava des Lemagrut ist ein porös-rauhes, sehr feinkörniges Gestein, das nur sehr vereinzelte kleine Einsprenglinge enthält, sich aber im übrigen von den anderen Laven nicht unterscheidet.

Die am Nordwest-Njarasagrabenrand gesammel­ten Gerolle sind ebenfalls zum Teil Trachydolerite, die mit denen des Lemagrut vollkommen überein­stimmen. Auf den rauhwandigen Blasenräumen eines dieser Gerolle ist goldgelber Glimmer in kleinen Täfelchen ausgeschieden. Das als Limburgit bezeichnete Gestein besteht im wesentlichen aus Titanaugit, Olivin, reichlichem Magneteisen und

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etwas Plagioklas und Biotit. Es entspricht seiner Zusammensetzung dem limburgitälJ-,, Gestein vom Siidostfuß des Deani. * 1Clen

c. Winterhochland. a. Ol Olmoti.

250. Limburgit. Olmotigipfel.

Ein schwarzes, kompaktes Gestein mit bräun licher Verwitterungsrinde, das viele kleine Ein­sprenglinge von frischem grünlich-gelben Olivin j n einer dichten Grundmasse enthält. Die Grundmasse besteht wesentlich aus Augitmikrolithen, reich­lichem Magnetit in winzigsten Körnchen und einer farblosen Glasbasis. Neben dem Olivin erscheint in geringer Menge teilweise resorbierter Biotit, der einer älteren Phase der Gesteinsbildung angehört

ß. Embulbul.

231. Aschen tu ff. Oberer Rand des Embulbul- kraters.

Schmutziggraues, etwas poröses Gestein, das aus feinem Aschenmaterial besteht. Nach dem mikro­skopischen Befunde ist es ein Melilithbasalttuff, der viel Nephelinitmaterial enthält. Außer kleinen Me- lilithbasalttränen beteiligen sich an der Zusammen­setzung dieses Tuffes in reichlicher Menge Bruch­stücke von Nephelin, Melilith, Titanaugit, Ägyrin­augit und von Perowskit, Kriställchen von Melanit und Körner von Magneteisen, sowie kleine Täfel­chen eines etwas ausgebleichten, bräunlich-gelben Biotits.

232. Trachydolerit. Untere südliche Kraterwand des Embulbulkraters.

Dunkelgraues bis schwärzliches Gestein, in dessen feinkörniger Grundmasse zahlreiche, meist nur kleine Einsprenglinge von Titanaugit und sehr diinntafeli- gem, glasig frischen Plagioklas, sowie mehr verein­zelten von Olivin eingebettet sind. Außerdem sind schon bei makroskopischer Beobachtung kleine schwarze und metallisch glänzende Körnchen von Magneteisen zu erkenn n. Die sehr feinkörnige Grundmasse besitzt pilotaxitisches Gefüge und setzt sich im wesentlichen aus Mikrolithen von Plagioklas und wahrscheinlich auch von Sanidin, kleinen Säulchen und Körnern von Augit, winzigsten, lappig begrenzten Blättchen von Biotit und viel Magnetit in kleinen Körnchen zusammen.

y. Elaneirobi.

233. Trachydoleritischer Brockentuff. Elan­eirobi, südwestlicher Kraterrand.

Schmutzigbräunliches klastisches Gestein, das aus bis haselnußgroßen Trachydoleritbrocken und feinerem Aschenmaterial, sowie Bruchstücken von Augit besteht. Verkittet ist dieses Tuffmaterial durch Aragonit.

234. Nephelinit. Südlicher Kraterrand des Elan­eirobi.

235. Leucitnephelinit. Somma des Elaneirobi, Jaegergipfel.