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1 / 3 . Nephelinit-Aschentuff. Tn Trockenbetten der Tuffbügel zwischen Salesteppe und Balbal.
Ein fein- bis mittelkörniger, feingeschichteter Aschentuff von dunkelgrauer Farbe, der wesentlich aus Kristallen und Kristallfragmenten von Nephelin, Melilith, Ägyrinaugit, Titanaugit und Blättchen von Biotit zusammengesetzt ist. Die einzelnen Kriställ- chen zeigen meist eine dünne Haut eines dunkelgefärbten Glases.
174. Trachydoleritischer Brockentuff. Harter Tuff, überlagert von dem hellgrauen Tu 1 fit. Watunjtrockenbett. Punkt 10.58 der Route.
Ein hartes, brecciöses Gestein, an dessen Zusammensetzung in der Hauptsache dunkelgrau gefärbte Brocken eines basaltoiden Trachydolerits mit kleinen Einsprenglingen von diinntafeligem Plagioklas, sowie solchen von Augit und Olivin in einet dichten Grundmasse und feineres Aschenmaterial beteiligt sind. Verfestigt ist dieser Tuff durch ein teils kalkiges, teils zeolithisches Bindemittel.
175. Dickbankiger Quarzit. Südliche Vorkette des Sonjoberglandes, Ostende.
Hellrötlich gefärbtes, verhältnismäßig grob kristallines Gestein, das durch die Führung von lagenartig angeordneten, winzigen Muskovit- und Eisenglanzblättchen ausgezeichnet ist.
15. Balbal und Serengetisteppe.
176. Schlackiger Trachydolerit. Block in einem Trockenbett; nördlicher Balbal (möglicherweise Gerolle vom Olmoti).
Aschgraues, etwas schlackiges Gestein, das in feinkörniger Grundmasse vereinzelte, sehr diinn- tafelige Plagioklaseinsprenglinge führt.
276. Gelber Trachyttuff. Nordweststeilrand des Balbal, an der Mündung der Duwaischlucht.
Schaumig lockeres, brecciöses Gestein von hellgrau - gelber Farbe, das aus bimssteinartigem Aschenmaterial, tafeligen Kriställchen von glasigem Sanidin und vereinzelten kleinen Augitkriställchen besteht.
277. Aschentuff. Nordweststeilrand des Balbal, an der Mündung der Duwaischlucht.
Bräunlich-graues, festes Gestein, das aus kleinen Bröckchen eines basaltischen oder trachydoleriti- schen Gesteins sowie reichlichen Kristallfragmenten von Mikroklin, Orthoklas, Plagioklas, Titanaugit, Ägyrinaugit, verhältnismäßig viel Melanit und von Perowskit besteht. Diese Gemengteile sind durch ein kalkiges Bindemittel verfestigt. Ägyrinaugit, Melanit und vielleicht auch der Perowskit lassen auf Nephelinitmaterial schließen. Die Feldspäte entstammen vermutlich durchbrochenen Graniten. Es läßt sich aus dem vorliegenden Handstück jedoch nicht entscheiden, ob das Gestein als trachydoleritischer Tuff oder als Nephelinittuff aufzufassen ist.
278. Doleritischer Basalt. Duwaischlucht.
Schwärzliches, mittelkörniges Gestein, aus dessen Grundmasse die kleinen dunkelgefärbten Olivineinsprenglinge nur wenig hervortreten. Die Grund
masse besteht wesentlich aus kalkreichem Plagioklas basaltischem Augit und Titaneisen und zeigt ausgesprochen intersertales Gefüge.
279. Gelbgrauer Tuffit. Duwaischlucht.
Hellgelb-graues, fein geschichtetes und verhältnismäßig feinkörniges, leicht zerreibliches Gestein, das sich wesentlich aus Aschenmaterial zusammensetzt
280. Basalttuff. Duwaischlucht.
Geschichteter, grobkörniger Aschentuff von gelb-grauer Farbe mit helleren und dunkleren Lagen. Nach dem mikroskopischen Befunde setzt sich dieser Tuff aus kleinen Lapillis von Feldspatbasalt, sowie Bruchstücken von Plagioklas und von Augit zusammen. Diese Gemengteile sind durch reichliches kalkiges Bindemittel verkittet.
281. Feinkörniger, grauer Tu ffit. Duwaischlucht.
282. Kalkige Konkretionen im Basalttuff. Duwaischlucht.
Kugelige Konkretionen von Ei- bis Faustgröße mit konzentrisch-schaliger Struktur.
283. Lateritisch zersetzter Basalttuff. Duwaischlucht.
284. Steppen kalk. Duwaischlucht.
285. Radialstrahliger Arragonit. Duwaischlucht.
286. Chalcedongerölle. Duwaibach, 1 Stunde vor Einmündung in Balbal.
287. Aschentuff. Südliche Serengetisteppe. Kleiner Nordsüd-Steilrand.
Hellgraues, feinkörniges, festes Gestein, das aus Kristallbruchstücken von Augit, etwas Hornblende, Biotit und reichlichem kalkigen Bindemittel besteht. Der Augit gehört zum Teil dem Ägyrinaugit an. Vereinzelt wurden auch Körner von Perowskit beobachtet. Durch die Untersuchung der vorliegenden Gesteinsprobe läßt sich die Zugehörigkeit dieses Tuffes zu einem bestimmten Eruptivgestein mit Sicherheit nicht feststellen.
16. Hochland der Riesenkrater.
a. Ngorongoro-Vulkan.
177. Alkalitrachyt. Ngorongoro, westlicher Außenhang.
Durch schlierigen Wechsel von heller oder dunkler grau gefärbten Gesteinpartien fluidal erscheinender phonolithoider Trachyt, der in dichter Grundiuasse zahlreiche kleine Einsprenglinge von Sanidin führt. Tn der mikrofelsitähnlichen Grundmasse ist in reichlicher Menge eine dem Arfvedsonit nahestehende Hornblende in winzigen, unregelmäßig lappig begrenzten Körnchen vorhanden.
178. Wasserprobe des Sees im Krater Ngorongoro, siehe Abschnitt XU.
r 79 - Hellgrauer Sapropelton. Bodenprobe des Ngorongorosees.
180. Schlackiger Augittrachyt. Ngorongoro, Olgeleruani-Berg; nahe dem Gipfel.
Stark schlackiges, graues Gestein, in dessen feinkörniger Grundmasse vereinzelte kleine Einspreng-