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Die Eisenbahnen Afrikas : Grundlagen und Gesichtspunkte für eine koloniale Eisenbahnpolitik in Afrika
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gesperrt sein sollte, einen Landweg nach Indien darstellen.

Bei dem Ausstand 1897/98 hat die erst im Bau begriffene Bahn schon sehr gute Dienste geleistet.

VII. Projekte.

Im Anschluß an die Ugandabahn ist als Abzweigung nach Südosten eine Linie an den Kilimandscharo durch das Teita- und Tawetagebiet geplant, serner eine Nord­linie nach Ukamba und eine von Kikugcr nach dem Leikipia- Keniagebiete, sowie eine Stichbahn nach Lumbrcr und Sotiko, und eventuell noch eine Bahn von Port Florence über Kasagam, Marama und Mnmia in der Richtung auf das Elgongebirge.

4. Madagascar.

Guellen.

öourrat a. a. O. Aervais a. a. O. 8aint-(?orrliiliii a. a. O.

I>o3 Volonies traueMsss au Zsdut ctu 20« Siselo. (Denkschrift zur

Kolonialausstellung in Marseille.) 1906. Ztstistiquss 6suöi-als äu Oouvoi-nsiiisQt äs NaäÄAssear et Dspsnäanoes.

Älvwn 1906.

viplolu»tie anä eoiigitlar Reports. ^QQual Lsriss. ^rauee. I'raäs ot AsäaAsseai- tor tds ^esr 1905, I^ouäou 1906.

I. Entwickelung und Stand.

Am 6. August 1896 wurde das Land zur französischen Kolonie erklärt. Gleich am andern Tag boten sich Ge­sellschaften und Privatleute zum Studium und gegebenen­falls zum Bau von Eisenbahnen zur Erschließung des Landes und namentlich zur Verbiudung der Hauptstadt Tananarivo mit der Küste dem Ministerium in Paris an. Alsbald ausgesandte Studienkommissionen stellten große technische Schwierigkeiten fest, die namentlich durch den

Bourrat.