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die für Motorwagen benutzbar ist, kann aber für 1500 S gebaut werden oder für noch weniger, wenn man sich auf den Standpunkt stellt, daß die Bau- und Unterhaltungskosten dem Bürger zur Last fallen und nicht dem Staat."
Nach Lourrai.
6. Elfenbeinküste.
Guellen.
^ourrat. a. a. O. Ooi vais a. a. O. Liüllt Ovrmain a. a. O.
Ooloniss 5rsQ?aiss8 au äsbut äu XX. ^iscls. sTcnkschnft zur Kolonialausstellimg Marseille 1906.) 8tntisti<jus8 colouialss pour 1904. ZIswn Z906.
I. Entwickelung und Stand.
Nachdem 1891—1893 die Okkupation des Landes erfolgt und gesichert worden war, machte sich rasch die Notwendigkeit einer Eisenbahn fühlbar, da die Flüsse nur auf kurze Strecken von der Küste aufwärts schiffbar sind und auf dem Lande nur schmale Fußpfade vorhanden waren, die keine größeren Transporte gestatteten. Der Küste entlang zieht sich ein schwer durchdringlicher UrWaldgürtel von 120 Ausdehnung.
1896 wurden die ersten Vorstudien für eine Bahn von der Küste ins Innere vorgenommen, bei denen man sofort ihre spätere Eingliederung in das große französische „Trans-Niger-Bahnen-System" ins Auge faßte. Die verschiedenen Kommissionen stießen auf große Schwierigkeiten, hatten auch unter dem Klima stark zu leiden, so daß sich die Vorarbeiten sehr lange hinzogen. Ende 1902 wurde endlich die definitive Route der Bahn festgestellt und vermessen,' sie sollte von - Abidjean, das an dem gleichen Küstensee wie die Hauptstadt Bingerville liegt, ausgehen und zunächst bis Ery-Macougui6 (80 Km) gebaut werden.