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Peter Moors Fahrt nach Südwest : ein Feldzugsbericht / von Gustav Frenssen
Entstehung
Seite
133
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Weil ich schon länger im Lande war als die andern, bekam ich am fünften Tag nach meiner An­kunft vom Hauptquartier den Austrag, mit drei Mann eine Meldekarte zu der westlichen Abteilung zu bringen, die als die letzte von Deutschland ge­kommen und in ihrem Anmarsch noch etwas zu­rück war.

Ich setzte noch durch, daß der Mecklenburger ein besseres Pferd bekam, und sah auch selbst nach, ob das Sattelzeug in gutem Stand war und ob in jeder Satteltasche der nötige Proviant und die acht Pfund Hafer waren: dann ritten wir nach Westen zu in die helle Nacht hinaus. Der Oberleutnant hatte alles genau mit mir durchgesprochen: Wasserstelle, Weg­spur und Richtung nach dem Kreuz, dl > klar am Himmel stand. Ich sollte möglichst M ich reiten und dann nordwestlich, um zu sehn, wie weit die Feinde nach Süden hinunter säßen. Nach einem Ritt