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Am Anfang der vierten Woche merkte ich, daß ich meine volle Gesundheit wieder hatte; da ekelte mich das faule Leben. Gerade in dieser Woche rüstete sich der Oberleutnant, nach Norden zur Front zu gehn. Da sagte ich ihm, was ich auf dem Herzen hatte: daß ich den neuen Feldzug gern mitmachen und mit ihm hinaufziehn möchte. Er fuhr nach seiner Gewohnheit auf und schalt mich: „Was? Was willst Du mit mir laufen? Wo sind denn die andern?" Ich sagte: „Ein Drittel von uns ist tot; das zweite Drittel ist krank und verwundet; das dritte ist hier und da zerstreut auf Etappe." Er sah mich in Gedanken an und sagte: „Ihr armen Kerle! Ihr wart so schmuck und so protzig, als Ihr ankamt, und habt nichts erlebt als Not und Tod. Bist noch nicht satt davon? . . . Nun, komm' mit! Ich bring' Dich wohl unter." Da freute ich mich sehr und besorgte mir allerlei Kleinigkeiten. Am dritten Tag reifte!: wir ab.