Druckschrift 
Handbuch der geographischen Ortsbestimmung für Geographen und Forschungsreisende / von Adolf Marcuse
Entstehung
Seite
288
Einzelbild herunterladen
 

288

(W M

\sint igt

Methoden zur geographischen Ortsbestimmung.

lg Ab = 0,201 40

lg

Ad 15

0,020 12

= 9,025 31

<^(S-S)= 9 - M5 «-

LI PI

ig

Numerus =0,11103

A d / fr/ <p &7 ö

z/a +

15 \sint tgt

lg («j a' 5 ) = 9,903 09

/// 15 = 1,176 09 Ig^S = 9,025 31

J. 0

lg da = 0,331 18 Numerus = 2,143 78 = 0,308 08

lg AI = 9,595 01

AI = 0 m ,394 = 23 8 ,6.

Daher ist die gesuchte Länge

;. = (A) + 23 s ,6 = 30 m 53 s ,6 östl. Greenwich.

3);.. Bestimmung der Längendifferenz durch Zeitübertragung mittels Chronometer.

Wenn nach einer der beiden vorstehenden Methoden (1;. oder 2;.) die geographische Länge eines Punktes auf der Erdoberfläche bestimmt worden ist, oder wenn diese Koordinate anderweitig auf astronomischem Wege ermittelt vorliegt, so lassen sich aus Längenunterschieden benachbarter Orte gegen den ersten Beob­achtungspunkt auch die Längen jener Orte finden. Ein häufig und mit Vorteil anzuwendendes Verfahren zur Bestimmung des Längen­unterschiedes zweier Orte besteht in der direkten Übertragung der Zeit von einem zum anderen Orte mittels Chronometer, wobei natürlich an beiden Stellen auch genauere Zeitbestimmungen, womöglich mit demselben Instrument und von demselben Beob­achter, ausgeführt werden müssen.

Am Orte A 0 sei der Stand AU 0 des Chronometers gegen Ortszeit T 0 zur Zeit U 0 , sowie auch sein täglicher Gang z/ 2 Z7 bestimmt. Darauf wird das Chronometer nach dem Orte A w ge­bracht und dort wieder der Stand AU W gegen Ortszeit T zur Zeit U u bestimmt. Alsdann gelten zur Uhrzeit U w , also nach dem Chronometertransport vom östlichen zum westlichen Orte, die fol­genden Relationen: